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940 Millionen im Stilllegungs-Fonds für AKW

Kühlturm des KKW Leibstadt: Die Stilllegung der Werke wird einmal Millionen kosten. Keystone

Der 1984 geschaffene Fonds für die Stillegung der schweizerischen Kernkraftwerke hat im vergangenen Jahr auf 940 Mio. Franken zugenommen. Die KKW haben zusammen 18,9 Mio. einbezahlt.

Aus dem Stilllegungs-Fonds sollen dereinst der Abbruch der ausgedienten Kernkraftwerke und die Entsorgung der dabei entstehenden radioaktiven Abfälle finanziert werden. Die vier schweizerischen Kernkraftwerkbetreiber und die Zwischenlager Würenlingen AG (ZWILAG), die neu auch beitragspflichtig ist, haben im Jahr 2000 zusammen 18,9 Mio. Franken einbezahlt.

Die Höhe der Beiträge bemisst sich nach den voraussichtlichen Stilllegungs- und Abbruchkosten sowie den Kosten für die Entsorgung der Stilllegungsabfälle.

Bei der Anlage des Fondsvermögens konnte im Jahr 2000 lediglich eine Rendite von 2,0 Prozent erzielt werden. Im Jahr 1999 betrug dieser Wert 13,2 Prozent. Die Betriebsrechnung weist einen Gewinn von 17,4 Mio. Franken und damit 89,2 Mio. Franken weniger als im Vorjahr aus.

Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklung könne dieses Ergebnis als erfreulich bezeichnet werden, teilte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr und Energie am Mittwoch (13.06.) mit.

Eine vergleichbare Regelung wie beim Stilllegungs-Fonds gibt es seit kurzem auch für die Entsorgung der radioaktiven Betriebsabfälle und der abgebrannten Brennelemente.

swissinfo und Agenturen

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