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CERN: Suche nach dem «Teilchen Gottes» eingestellt

Im CERN in Genf wird an der Hadronen-Kollisionsmaschine (LHC) gebaut. Keystone

Eigentlich wäre der Teilchen-Beschleuniger am CERN in Genf längst ausgemustert. Doch die Suche nach dem Higgs-Teilchen (Higgs-Boson) hielt ihn am Leben. Nun wurde das Experiment beendet. Die beteiligten Physiker reagierten traurig, aber verständnisvoll.

Das Higgs-Teilchen (auch etwa «Teilchen Gottes» genannt) soll, so die Theorie, dem Universum seine Masse geben. Um dieses Teilchen zu finden, war im Oktober eine erste einmonatige Verlängerung des für die Experimente notwendigen Teilchenbeschleunigers LEP genehmigt worden.

Die Experimente hatten, so wurde bekanntgegeben, weitere Hinweise auf die Existenz des Higgs-Teilchens gebracht, aber noch keinen endgültigen Beweis. So wurde nun in der vergangenen Woche der Beschleuniger endgültig abgeschaltet.

Eigentlich wollten die Physiker den LEP im kommenden Jahr noch einmal vier bis sechs Monate lang laufen lassen. Dies hätte jedoch die für 2005 geplante Inbetriebnahme der neuen Hadronen-Kollisionsmaschine (LHC) verzögert.

swissinfo und Agenturen

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