Leichtes Erdbeben im Wallis
Im Unterwallis hat am späten Freitagabend (23.02.) die Erde gebebt. Nach Angaben der Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich erreichte das Beben eine Stärke von 3,9 auf der Richterskala. Es gab weder grössere Schäden noch Verletzte.
Das Epizentrum lag oberhalb von Martigny in einer Tiefe von fünf Kilometern. Nach Angaben der Kantonspolizei Wallis wurden lediglich einige geringfügige Schäden gemeldet. Einige Gläser und Flaschen stürzten von Tischen und Regalen.
20 Sekunden lang zitterte die Erde
Das Erdbeben setzte um 23.19 Uhr am Freitag ein. Nach Angaben der Erdbebenwarte dauerte es 20 Sekunden und war von Montey bis Bagne und sogar bis ins Val d’Illiers spürbar.
Ein Erdbeben dieser Stärke ist im Unterwallis eher selten. Das letzte Beben in der Region wurde 1997 registriert und erreichte 2,7 Punkte auf der Richterskala.
Leichte Beben häufig
Der Kanton Wallis ist immer wieder von leichten Erdbeben betroffen. Erst Anfang Woche hatte der Kanton ein Projekt vorgestellt, um sich besser vor den Auswirkungen schützen zu können.
Der letzte starke Erdstoss erschütterte das Wallis 1946. Grössere Schäden blieben aus, allerdings war damals die Rhone-Ebene auch noch relativ schwach bebaut.
swissinfo und Agenturen
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