Mehr Technik-interessierte Frauen an die Fachhochschulen
Mit einem Netzwerk und Kampagnen soll die Untervertretung der jungen Frauen an den Technik-orientierten Fachhochschulen bekämpft werden.
Technik-interessierte Frauen sollen vermehrt an die Fachhochschulen. An einer Tagung zum Thema Chancengleichheit im Fachhochschul-Bereich wurde eine Interessenvertretung nach dem Muster der Gleichstellungs-Beauftragten an den Universitäten beschlossen. Dies teilte das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) am Mittwoch (09.05.) mit.
Frauen sind an den Fachhochschulen sowohl in der Technik- und Informatikausbildung als auch in Forschung und Lehre untervertreten. Es gehe
nicht an, dass der optimale Einsatz der gesellschaftlichen Ressourcen durch Geschlechter-Stereotypen weiter behindert werde, erklärten Expertinnen an einem zweitätigen Treffen in Bern. Nun soll unter anderem eine Interessenvertretung analog der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen ins Leben gerufen werden.
Die Gleichstellungsbeauftragte der ETH Lausanne, Françoise Piron, stellte eine für Technik-interessierte Schülerinnen konzipierte Wanderausstellung vor, die seit zwei Jahren in der Romandie weibliche Karrieren und Studiengänge thematisiert.
Am Informations-Austausch vom Dienstag und Mittwoch nahmen rund 60 Expertinnen von Bund, Kantonen, Berufsverbänden und Gewerkschaften teil.
swissinfo und Agenturen
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