Telethon-Sammlung: 2,5 Millionen in der Schweiz
Bei der 13. Telethon-Sammlung sind am Wochenende in der Schweiz über 2,5 Mio. Franken zusammengekommen. Die Spendenaktion fand zu Gunsten von Menschen statt, die an genetisch bedingten Krankheiten leiden.
Die Idee von Telethon, des TELEfonischen MaraTHONs, ist 1996 in den USA geboren worden. Die Aktion findet jährlich zur Adventszeit rund um den Globus statt. Hinter Telethon Schweiz stehen Betroffene, Familien und Ärzte.
Genetisch bedingte Krankheiten wie Myopathie, Mukoviszidose oder das Marfan-Syndrom sind bis heute unheilbar. Deshalb wird die Hälfte der Spenden zur Unterstützung der Forschung eingesetzt. Mit der anderen Hälfte werden die Kranken und ihre Familien unterstützt.
Telethon-Chalet
Die diesjährige Sammlung war von rund 500 Veranstaltungen begleitet gewesen. So verkehrte am Samstag in der Zürcher Innenstadt ein Gratis-Telethon-Tram, und in Diablerets, im Kanton Waadt, wurde innert 26 Stunden von 500 Freiwilligen ein Chalet zum Empfang behinderter Kinder aus ganz Europa erbaut.
Mehr als zwei Drittel des Sammelergebnis hat die Romandie beigesteuert. 25 Prozent des Erlöses stammen aus dem Tessin und nur 5 Prozent aus der Deutschschweiz, wo die Telethon-Sammlung noch immer wenig bekannt ist.
swissinfo und Agenturen
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