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WASHINGTON (awp international) - Der Spiessrutenlauf von T-Mobile USA und AT&T hat begonnen: Am Mittwoch mussten sich die beiden Mobilfunkbetreiber bohrende Fragen von Kongressmitgliedern gefallen lassen, ob denn die Übernahme der Telekom-Tochter durch den amerikanischen Branchenriesen nicht den Wettbewerb gefährde. Ein Ausschuss hatte die Firmenchefs vorgeladen.
Vor ein paar Jahren habe es noch sechs grosse nationale Mobilfunkanbieter gegeben, sagte der Ausschussvorsitzende Herb Kohl in Washington. "Wenn dieses Geschäfts durchgeht, bleiben noch drei übrig." Eine der Fragen, die sich daraus ergäben, sei: "Müssen sich die Kunden auf höhere Gebühren einstellen?" AT&T-Chef Randall Stephenson und der Chef von T-Mobile USA, Philipp Humm, versuchten, die Sorgen zu zerstreuen.
Die Sitzung stand unter der Überschrift "Die Fusion von AT& und T-Mobile: Wird Humpty Dumpty wieder zusammengeflickt?" Humpty Dumpty - das zerbrochene Ei aus dem alten Kinderreim - ist in diesem Falle AT&T. Die US-Regierung hatte den Telefongiganten in den 1980er Jahren in mehrere regionale Telefonfirmen zerschlagen, um seine Monopolstellung zu brechen. Durch den Kauf von T-Mobile USA würde AT&T wieder zum dominierenden Telekomkonzern in den USA.
Die Deutsche Telekom hatte im März verkündet, ihre wenig erfolgreiche US-Mobilfunktochter an AT&T zu verkaufen und sich im Gegenzug an dem US-Konzern zu beteiligen. Vor allem der kleinere Mobilfunk-Rivale Sprint Nextel läuft dagegen Sturm; das Unternehmen fürchtet, zwischen AT&T und dem zweiten grossen Telekomkonzern Verizon zerrieben zu werden. Zusammen würden die beiden gut 70 Prozent des Marktes beherrschen; auf AT&T alleine entfielen 40 Prozent.
Sowohl die Telekom als auch AT&T haben sich auf einen langen Gang durch die Instanzen der US-Wettbewerbsbehörden eingestellt. Ein Jahr, so ihre Schätzung, wird das komplizierte Verfahren dauern./das/DP/edh

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