Aus für Zürcher Weihnachtsbeleuchtung – «Lichtkunst» sucht Käufer
(Keystone-SDA) Zürich – In der Nacht auf Montag wurde der Weihnachtsbeleuchtung in der Zürcher Bahnhofstrasse endgültig der Strom abgedreht. Bis auf Weiteres wird die umstrittene Installation nun in einer Lagerhalle untergebracht. Einen Käufer gibt es immer noch nicht.
Man sei zwar in Gesprächen, habe aber noch keinen Abschluss machen können, bestätigte Markus Hünig, Präsident der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse, eine entsprechende Meldung des Onlineportals «Newsnetz».
Man versuche nach wie vor, die 275 Leuchtröhren an einem Stück zu verkaufen, als «Lichtkunst». Falls aber auch in den kommenden Monaten kein Verkauf zustande kommt, sind die Verantwortlichen bereit, die Beleuchtung in kleinere Stücke aufzuteilen.
Auch der Verkauf von einzelnen Röhren würde dann in Frage kommen, sagte Hünig. Die Verhandlungsbasis für alle 275 Röhren zusammen beträgt 900’000 Franken.
Fünf Jahre lang hing die Lichtinstallation «The World’s largest Timepiece» in der Bahnhofstrasse – und sorgte ebenso lange für Diskussionen. Eigentlich hätten die umstrittenen Röhren bereits in diesem Jahr abgelöst werden sollen.
Die Umsetzung der neuen Weihnachtsbeleuchtung «Lucy» hatte sich aber als aufwendiger erwiesen als erwartet, weshalb das Projekt aus 150’000 Leuchtdioden auf 2010 verschoben wurde.