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Ausserrhoder Regierung unterstützt Kulturinstitutionen

Keystone-SDA

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat für die kommenden drei Jahre die Höhe der Unterstützungsbeiträge an verschiedene Kulturinstitutionen festgelegt. Insgesamt wird bis 2029 jährlich knapp eine Million Franken ausgegeben. Der Kantonsrat muss noch zustimmen.

(Keystone-SDA) Geplant sei eine Stärkung von Bibliotheken als Bildungs- und Begegnungsorte, eine differenzierte Förderung von Museen sowie die gezielte Unterstützung von Institutionen, «die zur sozialen Sicherheit von Kulturschaffenden beitragen», heisst es in der Mitteilung des Kantons vom Mittwoch.

Der Gesamtbetrag für die Zeit von 2026 bis 2029 liegt bei jährlich 980’000 Franken. Das ist etwas weniger als für die Periode von 2022 bis 2025, als es 1,05 Millionen waren, wie Regierungsrätin Susann Metzger (Parteiunabhängige) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.

Pro Jahr erhalten die Museen im Kanton insgesamt 507’200 Franken. Die Beiträge gehen an das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch, das Museum Herisau, das Henry-Dunant-Museum Heiden, das Museum für Lebensgeschichten Speicher sowie das Zeughaus Teufen. Mit dem Museum Heiden wurde erstmals eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Der jährliche Beitrag liegt dort bei 28’800 Franken.

Museum Stein in der Transformation

Das Volkskunde-Museum Stein erhält vorläufig keine wiederkehrenden Zahlungen mehr. Stattdessen gibt es für zwei Jahre einen Entwicklungsbeitrag von jeweils 110’000 Franken. Die Institution müsse die finanziellen Herausforderungen lösen und entscheiden, wie der Betrieb geregelt werde, so die Vorsteherin des Departements Bildung und Kultur. Dafür gebe es zwei Jahre Zeit. Danach werde entschieden, ob eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden könne.

Insgesamt 76’800 Franken gehen an die Regionalbibliotheken in Heiden/Grub, Herisau, Speicher-Trogen und Teufen. Weitere 312’000 Franken erhalten zusammen acht «Kulturinstitutionen von kantonaler Bedeutung». Dabei sind unter anderem der Appenzeller Blasmusikverband, die Ausserrhodische Kulturstiftung oder die Stuhlfabrik Herisau.

Gelder erhalten auch ausserkantonale Institutionen, die für das Ausserrhoder Kulturschaffen «von besonderer Bedeutung sind». Dazu zählen das Open Art Museum und das Textilmuseum in St. Gallen. Der grösste Betrag geht mit 52’800 Franken an das Roothuus Gonten AI. Dort gehöre der Kanton zu den Stiftern, erklärte Metzger. Insgesamt erhalten sechs Institutionen insgesamt 83’500 Franken.

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