Navigation

Baustoffkonzern CRH setzt wegen harten Winters deutlich weniger um

Dieser Inhalt wurde am 05. Mai 2010 - 13:30 publiziert

DUBLIN (awp international) - Der irische Baustoffkonzern CRH hat in den ersten vier Monaten vor allem unter dem harten Winter in den USA und Nordeuropa gelitten. Der Umsatz habe im Zeitraum Januar bis April um rund 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen, teilte die im EuroStoxx 50 gelistete Gesellschaft am Mittwoch in Dublin mit. Für das erste Halbjahr erwartet der HeidelbergCement-Konkurrent einen Umsatzrückgang von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll im hohen einstelligen Prozentbereich liegen. In den ersten sechs Monaten 2009 hatte das operative Ergebnis bei 650 Millionen Euro gelegen.
Mit Zuwächsen beim EBITDA rechnet CRH wieder im zweiten Halbjahr. Hoffnungsvoll stimmen den Baustoffkonzern vor allem die Wirtschaftsprognosen für die USA. Dort hofft CRH wie auch die Mitbewerber, von dem milliardenschweren Konjunkturprogramm vor allem für die Infrastruktur zu profitieren. Zudem erwartet der grösste Asphalt-Anbieter in den USA positive Auswirkung aus seinem Sparkurs. Die Aktie gab an der Börse in Dublin bis zum Mittag um 1,15 Prozent auf 19,80 Euro nach.
Den langen Winter in Europa und Nordamerika hatten auch die Schweizer Konkurrenten Holcim , Lafarge aus Frankreich sowie die deutsche Dyckerhoff deutlich zu spüren bekommen. Die Baustoffkonzerne mussten in den ersten drei Monaten deutliche Umsatz- und Ergebniseinbussen hinnehmen. Dyckerhoff schrieb sogar unter dem Strich rote Zahlen. An diesem Donnerstag wird auch HeidelberCement seine Zahlen zum ersten Quartal vorlegen. Die Analysten rechnen auch dort mit einem Umsatzeinbruch und mit einem operativen Verlust./ne/nl/tw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?