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Bundesrat Alain Berset posiert vor dem neuen Wetterradar von Meteo Schweiz auf dem Weissfluhgipfel oberhalb Davos.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

In den Schweizer Alpen können Niederschläge, Gewitter oder Hochwasser in Zukunft besser vorausgesagt werden. Möglich wurde das dank des neuen Wetterradarnetzes, das vervollständigt wurde durch zwei zusätzliche Anlagen in den Gebirgskantonen Graubünden und Wallis.

Offiziell eingeweiht wurde das nun vollständige Schweizer Wetterradarnetz am Freitag auf dem Weissfluhgipfel oberhalb von Davos. Prominentester Teilnehmer war Bundesrat Alain Berset. Laut dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz trägt das hochmoderne, flächendeckende Netz von Wetterradaren massgeblich zum Schutz der Bevölkerung bei.

Das Wetterradarnetz wurde in den letzten neun Jahren modernisiert und um zwei neue Stationen erweitert. Zu den Radarstandorten auf dem Albis bei Zürich, dem Monte Lema im Kanton Tessin und La Dôle bei Genf kamen die Pointe de la Plaine Morte im Wallis und der Weissfluhgipfel im Kanton Graubünden hinzu.

Bessere Warnung vor Naturgefahren

Das Netz ist ein wichtiger Beitrag an das bundesrätliche Projekt „Optimierung von Warnung und Alarmierung vor Naturgefahren". Vor allem das Bundesamt für Umwelt beteiligt sich finanziell an dessen Erweiterung und Betrieb. Mit präziseren Vorhersagen können die Kantone und Gemeinden im Einsatz gegen Hochwasser unterstützt und die Bevölkerung geschützt werden.

Die neuen Systeme erlauben zudem eine bessere Unterscheidung zwischen Regen, Schnee, Hagel und Graupel. Und dank der zusätzlichen Anlagen im Wallis und in Graubünden wurde die Informationsdichte in den Alpen erhöht. Sie dient künftig als Grundlage für die Warnung vor Starkniederschlag, Gewitter oder Hochwasser. Die Radare liefern ausserdem genauere Daten für das Flugwetter.

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SDA-ATS