Beyoncés Auftritt bei Obama-Vereidigung war Playback
(Keystone-SDA) Nach über einwöchigem Schweigen hat die Sängerin Beyoncé zugegeben: Während ihres Auftritts bei der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama lief ein Playback.
«Ich bin eine Perfektionistin», sagte die 31-Jährige am Donnerstag in New Orleans: «Ich übe, bis mir die Füsse bluten.» Bei der Vereidigung vor dem Kongress in Washington habe sie aber nicht genügend Zeit für Tonproben gehabt. Ausserdem sei es sehr kalt gewesen.
Da habe sie sich bei der Nationalhymne lieber auf ein Playback verlassen. «Ich hätte mich nicht wohlgefühlt, live zu singen», sagte die Sängerin: «Es ging um den Präsidenten und die Amtseinführung. Ich wollte ihn und mein Land stolz machen.»
Also habe sie die Lippen zu einer aufgezeichneten Version der Hymne bewegt, was ja in der Musikindustrie ohnehin üblich sei: «Ich war sehr stolz auf meine Darbietung», sagte der R&B-Star. Bei ihrem Auftritt beim Super Bowl – der Football-Meisterschaft in den USA – am Sonntag in New Orleans wolle sie auf alle Fälle live singen.