Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

SAN FRANCISCO (awp international) - Der lange erwartete Tablet-Computer des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) lässt noch ein wenig auf sich warten. Das Konkurrenzgerät zum Apple iPad namens Blackberry Playbook kommt erst ab Anfang 2011 auf den Markt. Damit verpasst RIM das wichtige Weihnachtsgeschäft.
Einen Preis nannte RIM-Co-Chef Mike Lazaridis am Montag bei der Vorstellung des Playbook in San Francisco nicht. Der Minicomputer mit berührungsempfindlichem Bildschirm ist kleiner als das iPad, kann im Gegensatz zum Apple-Verkaufsschlager Webseiten mit der verbreiteten Flash-Technik darstellen, verfügt über einen USB-Anschluss sowie zwei Kameras vorne und hinten für Videotelefonate.
Die wichtigsten technischen Daten waren bereits vor der Premiere durchgesickert: Die Bildschirmdiagonale beträgt 7 Zoll (knapp 18 cm). Beim Betriebssystem baut RIM auf der Software der kürzlich übernommenen Firma QNX auf, die das Ausführen mehrerer Programme parallel erlaubt, das sogenannte Multitasking.
Das Playbook ist 400 Gramm schwer und knapp 1 cm dick. Vorerst wird es nur eine Version mit WLAN-Anbindung ans Internet geben, Mobilfunk-Varianten sollen später folgen. Marktstart in den USA ist Anfang 2011, im Rest der Welt startet die Auslieferung im zweiten Quartal.
Blackberry ist ein Pionier der mobilen E-Mail-Nutzung und hat sich über Jahre eine starke Position vor allem bei Unternehmen und Behörden erkämpft. Weltweit gibt es gut 50 Millionen Blackberry- Nutzer. Zuletzt machte RIM jedoch die Konkurrenz durch Apples iPhone und die Android-Telefone zu schaffen. Der Marktanteil geht zurück.
Das aktuelle Blackberry-Betriebssystem wurde als zu langsam und fehleranfällig kritisiert. Die QNX-Software könnte die Zukunft weisen./das/DP/ck

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???