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Bosch-Autosparte hält an Investitionsbudget fest

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2009 - 07:00 publiziert

STUTTGART (awp international) - Der Autozulieferer und Elektrogerätehersteller Bosch will trotz eines zweistellig erwarteten Umsatzrückgangs in der Autosparte Milliarden in Forschung und Entwicklung stecken. "Wir investieren dieses Jahr drei Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung von Kraftfahrzeugtechnik", sagte Spartenchef Bernd Bohr der Online-Ausgabe des Magazins "Auto Motor und Sport". Angesichts eines von 26,5 Milliarden Euro um 20 Prozent in diesem Jahr sinkenden Umsatzes der Sparte erhöhe sich damit die Quote auf mehr als zehn Prozent.
Es sei wenig sinnvoll, das Budget jetzt herunterzufahren, sagte der Manager. "Denn was wir jetzt entwickeln, wird uns nach der Krise 2012/2013 zur Verfügung stehen.? Die Investitionsquote solle aber langfristig unter zehn Prozent zurückgefahren werden.
An einen Arbeitsplatzabbau denkt Bohr derzeit nicht: "Die Zahl unserer 160.000 Automotive-Mitarbeiter weltweit wollen wir stabil halten.? Dabei werde es aber regionale Verschiebungen geben. Vor allem in China gebe es ein hohes Wachstumspotenzial, das nicht allein über Importe bedient werden solle. Personalanpassungen habe es dagegen in den USA, in Südamerika und einigen osteuropäischen Ländern gegeben, wo keine oder nur wenig Arbeitszeitflexibilisierung möglich sei. In der gesamten Bosch-Gruppe sei die Zahl der Beschäftigtenzahl in diesem Jahr um 10.000 gesunken. Gemessen an einer Belegschaft von 280.000 entspreche dies einem Rückgang von vier Prozent. Der Umsatz werde aber voraussichtlich um 15 Prozent abnehmen.
Bosch-Chef Franz Fehrenbach hatte letzten Angaben zufolge einen entsprechenden Umsatzrückgang auf rund 38 Milliarden Euro sowie einen deutlichen Verlust im Gesamtjahr angekündigt. Es wird ein Fehlbetrag von mindestens einer Milliarde Euro erwartet. Laut Medienberichten könnte der Verlust auch bis zu drei Milliarden Euro betragen./dct/nl

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