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Bridgepoint will Sportrechte-Agentur Infront an die Weltspitze führen

FRANKFURT (awp international) – Die in der Schweiz ansässige Sportrechte-Agentur Infront soll unter dem neuen Eigentümer Bridgepoint in den kommenden fünf bis sechs Jahren zur globalen Nummer eins der Branche werden. Das Ziel laute, den amerikanischen Wettbewerber IMG von der Spitze zu verdrängen, kündigte Xavier Robert, Partner der Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint, an. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» in ihrer Montagsausgabe berichtet, wächst Infront «im Schnitt 10 Prozent im Jahr auf einem Markt, der jährlich um 4 bis 5 Prozent zulegt», wie Robert sagte.
Das Unternehmen sei aber in einigen Ländern und Regionen noch nicht stark genug vertreten – etwa Südamerika, Grobritannien und Frankreich. «Wir haben keine Intention, nach Amerika zu expandieren», fügte der Bridgepoint-Partner hinzu. Der Finanzinvestor hatte am Freitagabend die vollständige Übernahme von Infront bekanntgegeben.
Der Kaufpreis soll dem Vernehmen nach rund 550 Millionen Euro betragen. Der Kauf werde ohne weitere Fremdmittel finanziert. Bridgepoint belasse lediglich einen schon vorhandenen kleinen Schuldenanteil im Unternehmen, sagt Robert. Eine spätere Umfinanzierung sei aber nicht ausgeschlossen. Das Infront-Management um Philippe Blatter, den Neffen von Fifa-Präsident Sepp Blatter, bleibe vollständig an Bord. Auch Günther Netzer werde seinen Posten als Direktor weiter ausfüllen, ergänzt Robert. Der Rechtevermarkter soll künftig noch stärker darauf setzen, Sportereignisse gebündelt zu vermarkten./ck

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