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Bristol-Myers Squibb erhöht nach Umsatzsprung Gewinnerwartungen

NEW YORK (awp international) – Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) hat nach einem Umsatzanstieg im zweiten Quartal seine Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Konzernchef Lamberto Andreotti rechnet nun vor Sonderposten mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 2,20 bis 2,30 Dollar, teilte der Pharmakonzern am Donnerstag in New York mit.
Für das zweite Quartal berichtete Bristol-Myers einen Überschuss von 902 Millionen Dollar oder 52 Cent je Aktie verglichen mit 927 Millionen Dollar oder 53 Cent im Vorjahr. Vor Sonderposten übertraf der Konzern mit einem EPS von 56 Cent die Erwartungen der Wall Street. Der Umsatz entwickelte sich mit einem Anstieg von 14 Prozent auf 5,43 Milliarden Dollar überraschend stark. Experten hatten mit 5,05 Milliarden Dollar deutlich weniger erwartet. Unterstützt wurde das Wachstum auch vom schwachen Dollar.
Bristol-Myers ist in den vergangenen Monaten bei der Zulassung neuer Medikament vorangekommen. Diese sollen nach dem Patentverlust des Kassenschlagers Plavix für weiteres Wachstum sorgen. Der Blutverdünner Plavix ist nach dem Blutfettsenker Lipitor, der vom Konkurrenten Pfizer verkauft wird, das Medikament mit dem weltweit zweithöchsten Umsatz. Plavix wird im Rahmen eines Marketingabkommens auch vom französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis verkauft. Im zweiten Quartal verbuchte Bristol-Myers Squibb mit dem Medikament einen Umsatz von 1,87 Milliarden Dollar. In den USA läuft die Exklusivität für Plavix im Mai 2012 aus. In Europa muss sich das Mittel bereits gegen billigere Konkurrenten behaupten./ep/jha/

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