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2836 wollen in den Nationalrat

Auf 262 Listen kandidieren in allen Schweizer Kantonen insgesamt 2836 Personen für einen der 200 Sitze im Nationalrat, der grossen Kammer des Parlaments.

Dies sind 9 Kandierende und 6 Listen weniger als bei den Nationalratswahlen 1999, wie aus einer Zusammenstellung der Bundeskanzlei hervorgeht.

Erstmals seit den siebziger Jahren ist damit die Zahl der Kandidierenden für Nationalratswahlen rückläufig. Sie war von 1812 (1979) auf 2834 (1995) angestiegen. 1999 war sie nur leicht auf 2845 gewachsen.

Frauenanteil bei 35 Prozent

Die meisten Kandidierenden kommen aus den bevölkerungsreichen Kantonen Zürich (964), Bern (462), Aargau (207) und Waadt (204). Deutlich mehr Kandidierende als 1999 weist der Kanton Zürich auf (plus 72), deutlich weniger die Kantone Waadt und Thurgau (minus 53 und minus 28).

Der Frauenanteil liegt dieses Jahr mit knapp 35% etwa so hoch wie 1995, 1999 hatte er mit 34,5% etwas tiefer gelegen.

Insgesamt reichten die Parteien dieses Jahr 262 Listen mit Kandidierenden ein, 1999 waren es 268 Listen. 67 Listen wurden heuer miteinander verbunden (1999: 63), und es wurden 39 Unterlistenverbindungen angemeldet (1999: 42).

Die meisten Kandidaturen von der FDP

Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur sda reichten die Freisinnigen 41 Listen mit 420 Kandidaturen ein (1999: 37/350), die SVP 39 Listen mit 365 Kandidaturen (30/332), die CVP 35 mit 315 Kandidaturen (36/329), die SP 34 mit 348 Kandidaturen (39/368), und die Grünen 23 Listen mit 291 Kandidatinnen und Kandidaten (15/188).

Den höchsten Frauenanteil unter den Kandidierenden haben laut einer Statistik der Bundeskanzlei die Grünen mit 50,2%, gefolgt von den Sozialdemokraten mit 48,3%. Für die FDP lassen sich 35,2%, die CVP 27,3% und die SVP 20% errechnen.

Zürich mit transsexuellem Kandidaten

Ursprünglich hatte der Kanton Zürich 963 Kandierende vermeldet, so dass sich ein schweizerisches Total von 2835 ergab.

Nachdem der Zürcher Regierungsrat die Kandidatur eines Transsexuellen zugelassen hatte, erhöhte sich die Zahl auf 964. Die Person kandidiert mit weiblichem Vornamen, wird in der Statistik aber als Mann aufgeführt.

swissinfo und Agenturen

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