De Buman erster CVP-Bundesrats-Kandidat
Der Freiburger Nationalrat und Vize-Präsident der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) Dominique de Buman kandidiert für den Bundesrat. Der 53- Jährige ist somit der erste CVP-Kandidat für die Nachfolge des freisinnigen Bundesrats Pascal Couchepin.
Das teilte am Freitagmorgen die CVP der Stadt Freiburg mit. Die CVP stelle mit de Buman Anspruch auf den lateinischen Sitz in der Landesregierung, heisst es weiter.
Parteipräsident Christophe Darbellay sagte gegenüber dem Westschweizer Radio RSR, die Kandidatur sei legitim, allerdings habe die Partei einen Wahlvorschlag präsentieren wollen. Dass jemand seine Kandidatur jetzt schon anmelde, sei nicht vorhergesehen gewesen.
Dominique de Buman, der von 1994 bis 2004 Stadtammann (Stadtpräsident) der zweisprachigen Westschweizer Stadt Freiburg war, will «in der Mitte regieren», wie es in seiner Absichtserklärung heisst.
Und: «Ich will, dass die Schweiz ihre Rolle als Pionierin weiterhin wahrnimmt und dass sie ihr internationales Ansehen dank einer beispielhaften Wirtschaft, welche Respekt zeigt vor dem Menschen und der Umwelt, weiterhin pflegt und verstärkt.»
Als Favorit innerhalb der CVP gilt allerdings Fraktionschef und Ständerat Urs Schwaller, der ebenfalls aus dem Kanton Freiburg stammt. Die Ersatzwahl für den zurücktretenden Walliser Couchepin findet am 16. September statt.
swissinfo.ch und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch