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Mehr Kinder kein Rezept gegen Überalterung

Gäbe es in der Schweiz mehr Kinder, würde der Druck auf die Erwerbstätigen steigen. Sie müssten laut einer Studie nicht nur für die Bedürfnisse der Älteren, sondern auch für die der Jugend aufkommen.

Auch in der Schweiz leben die Menschen immer länger, während die Zahl der Kinder tendenziell sinkt. Die Autoren des am Dienstag präsentierten «Generationenbericht Schweiz» des Nationalfonds (SNF) kommen aber zum Schluss, dass der Schlüssel gegen die Alterung der Gesellschaft nicht in einer höheren Kinderzahl besteht.

Weil die Verdienenden nicht nur für die steigende Anzahl Pensionierte aufkommen müssten, sondern auch für einen grösseren Anteil von Kindern und Jugendlichen, stiege auch die soziale Belastung der Erwerbstätigen.

Generationenkonflikte infolge der Alterung machen die Wissenschafter in der Schweizer Gesellschaft aber kaum aus. Das mehrheitlich solidarische Miteinander illustrieren sie am Beispiel der Kleinkinderbetreuung. Grosseltern leisteten hier jährlich 100 Millionen Stunden, was einer Arbeitsleistung von rund zwei Mrd. Franken entspreche.

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