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Schweizer Hilfebei den Wahlen in Kosovo

Auch nach den ersten freien Wahlen in Kosovo bleibt der Status der ehemaligen jugoslawischen Provinz ungeklärt. Keystone

Die Demokratische Liga des gemässigten Albanerführers Ibrahim Rugova hat offenbar die Kommunalwahlen in Kosovo gewonnen. Grössere Zwischenfälle wurden keine gemeldet. Unter den internationalen OSZE-Beobachtern waren zehn Schweizerinnen und Schweizer.

«Es wird von einer grossen Wahlbeteiligung berichtet. Es gibt Warteschlangen mit 200 bis 300 Menschen, die ihre Stimme abgeben wollen», sagte der Schweizer Roland Bless, Sprecher der OSZE-Mission in Kosovo, schon wenige Stunden nach Wahlbeginn am Samstag (28.10.).

Internationale Organisationen bezeichneten am Sonntag (29.10.) den friedlichen Verlauf und die hohe Beteiligung am Urnengang vom Samstag als erfolgreichen Demokratietest. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schätzte die Wahlbeteiligung auf 80 Prozent.

Auch der Waadtländer Viktor Ruffy, Leiter der internationalen Wahlbeobachter-Mission des Europarates, zeigte sich zufrieden. «Im Grunde genommen ist der Urnengang ein Beleg für die Rückkehr zur Stabilität», erklärte der ehemalige Nationalrat in einem Radio-Interview.

Schweizer Beteiligung

Rund 150 internationale Beobachter begleiteten und organisierten die Wahlen im Auftrag der OSZE, darunter zehn Mitarbeiter aus der Schweiz. Weitere fünf Schweizerinnen und Schweizer waren als unabhängige Wahlbeobachter in Kosovo. Sie sind für den Europarat im Einsatz, der den gesamten Wahlvorgang beaufsichtigt.

Die Bundesrepublik Jugoslawien erkennt die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Kosovo nicht an, da die serbische und nicht-albanische Bevölkerung nach Angaben Belgrads zum Verlassen des Kosovos gezwungen worden ist.

swissinfo und Agenturen

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