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Schweizer Juden fordern Kampagnen-Stopp

Die Anti-Defamation League soll ihre Inseratekampagne gegen die Schweiz einstellen. Das fordert der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG).

«Mit Besorgnis» hätten die Juden in der Schweiz die aktuelle Kampagne gegen das Land zur Kenntnis genommen, schreiben der SIG und die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz (PLJS) in einem Brief an die jüdische Organisation Anti-Defamation League (ADL), die ihren Sitz in den USA hat.

Die Schweizer Juden halten zwar eine Debatte über die Beziehung der Schweizer Regierung mit dem Regime in Iran für berechtigt. Die Anschuldigungen setzten aber ein falsches Zeichen. Die Kampagne, in welcher die ADL der Schweiz Terrorismusfinanzierung vorwirft, löse in der Bevölkerung grosses Missbehagen aus. Insbesondere schürten die Angriffe auf die Schweiz Ablehnung und Unmut gegenüber jüdischen Organisationen.

Anlass der ADL-Kampagne gegen die Schweiz war der Abschluss eines Gasliefervertrags zwischen einer Schweizer Elektrizitätsgesellschaft und Iran im März. Der Vertrag war im Beisein von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey in Teheran unterzeichnet worden.

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