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Schweizer Regierung begrüsst Ende der Ära Milosevic

Die Botschaft der Republik Jugoslawien in Bern wird rund um die Uhr bewacht. Keystone

Der Bundesrat ist über die weitgehend gewaltlose und friedliche Umsetzung des Volkswillens in Jugoslawien erfreut. Bundespräsident Adolf Ogi schreibt in einer Erklärung der Regierung, er hoffe, dass der Prozess ohne Gewalt abgeschlossen werden könne.

Gleichzeitig appelliert Ogi an die Sicherheitskräfte, weiterhin Zurückhaltung zu üben, damit es zu keinem Blutvergiessen kommt. Mit dem Ende der Regierung Milosevic könne sich der Eintritt Jugoslawiens in den Kreis demokratischer Staaten endlich durchsetzen.

Willkommen in Europa

Ein demokratisches Jugoslawien sei für die Stabilität und den Frieden in Südosteuropa von herausragender Bedeutung, heisst es weiter. Die Schweiz reiche Jugoslawien die Hand zu Freundschaft und Zusammenarbeit und heisse das Land im Kreise der europäischen Staaten willkommen.

Finanzielle Hilfe

Der Bundesrat stellte einem demokratischen und rechtsstaatlichen Jugoslawien, das die Menschenrechte respektiert, finanzielle Mithilfe in Aussicht, um die Hinterlassenschaft des Milosevic-Regimes zu überwinden. In Absprache mit ihren europäischen Partnern sei die Schweiz bereit, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Jugoslawien aufzuheben.

Swissinfo und Agenturen

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