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CH/Abtrünnige ASCOOP-Mitglieder gründen Sammelstiftung Symova

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2009 - 16:40 publiziert

Bern (awp/sda) - Zehn Akteure des öffentlichen Verkehrs haben beschlossen, aus ihrer bisherigen Pensionskasse der ASCOOP auszutreten. Sie werden die Sammelstiftung Symova gründen, die am 1. Juli 2010 ihre Tätigkeiten aufnehmen soll.
Mit der Symova-Gründung verpflichten sich die beteiligten Organisationen, die Sanierung ihrer Vorsorgewerke bis spätestens 2020 erfolgreich abzuschliessen. Dies teilt der Verband öffentlicher Verkehr in einem Communiqué mit.
Den definitiven Entscheid, aus der ASCOOP auszutreten und der Symova beiziutreten, fällen die Versicherten in Urabstimmungen im ersten Quartal 2010. Die Symova will weitere Mitglieder gewinnen - Bedingung ist, dass der Deckungsgrad der Vorsorgewerke 100% beträgt.
Die Gründungsmitglieder der Symova stehen für 4'300 Versicherte. Es handelt sich um folgende Unternehmen und Organisationen: Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn, Regionalverkehr Bern-Solothurn, Südostbahn, Transports publics neuchâtelois, Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees, Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland, Verkehrsbetriebe STI Thun, Bergbahnen Saas-Fee, Schweizer Reisekasse Reka und Verband öffentlicher Verkehr.
Die ASCOOP-Pensionskasse ist seit Jahren massiv unterfinanziert. Der Bund will ihr sie jedoch nicht finanziell unterstützen. Sie vereinigt rund 140 Vorsorgewerke und muss bis 2020 saniert werden.
ps

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