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CH/Bundesrat genehmigt Eröffnungsbilanz der FINMA

Bern (awp/sda) – Die im Herbst 2008 ausgebrochene Finanzkrise und der Aufbau der neuen Finanzmarktaufsicht (FINMA) anfangs 2009 haben mehr Einsatz gefordert als vorgesehen. Überstunden und Ferienguthaben der insgesamt über 300 FINMA-Mitarbeiter kosten 2,5 Mio CHF.
Der Bundesrat hat am Freitag das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) ermächtigt, einen Nachtragskredit zum Budget 2010 zu beantragen. Zudem hat er die finanziellen Grundlagen der neu gegründeten Finanzmarktaufsicht (FINMA) genehmigt. Die Eröffnungsbilanz weist 15,6 Mio CHF aus und wurde von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) geprüft.
Die FINMA wurde bei ihrer Gründung nicht mit Kapital des Bundes ausgestattet. Stattdessen wird ihre Zahlungsbereitschaft durch verzinsliche Kredite der Eidgenössischen Finanzverwaltung sichergestellt. Die FINMA finanziert sich vollständig über Gebühren und Abgaben ihrer Beaufsichtigten.
Bei der Neugründung der FINMA wurden die Schlussbilanzen der Eidgenössischen Bankenkommission, des Bundesamtes für Privatversicherungen und der Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei zusammengeführt.
Die Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätze basieren auf den International Reporting Standards (IFRS), wie das EFD schreibt. Diese Standards gehen weiter als diejenigen des Bundes.
ch

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