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CH/Hochschulabsolventen sind mit ihrer Berufssituation zufrieden

Dieser Inhalt wurde am 31. Mai 2010 - 11:28 publiziert

Neuenburg (awp/sda) - Neun von zehn Schweizer Hochschulabsolventen sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden. Mehr als zwei Drittel sind in einer erfolgreichen Berufssituation. Dies geht aus der jüngsten Studie "Panorama der Hochschulen" des Bundesamtes für Statistik hervor.
Diese untersucht unter anderem die objektive Berufssituation der Hochschulabsolventen ein Jahr nach dem Abschluss, und das subjektive Empfinden der Situation. 68 Prozent der Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind nach der am Montag publizierten Studie in einer erfolgreichen Berufssituation.
Nur 6,4 Prozent waren nach Studienabschluss in einer prekären beruflichen Lage. Da aber viele Hochschulabsolventen ihre Lage optimistisch einschätzten, sind 90 Prozent subjektiv mit ihrer beruflichen Situation zufrieden - unabhängig von den objektiven Arbeitsbedingungen.
Für den Bachelor braucht es mehr Zeit
Die Studie untersucht auch die Auswirkungen der Bologna-Reform an den universitären Hochschulen in der Schweiz, die 2000 begann. Heute wählen fast alle Personen, die neu ein Studium aufnehmen, einen Bachelor-Studiengang.
Obwohl für den Bachelor eine Studiendauer von 3 Jahren vorgesehen ist, schaffen lediglich 30 Prozent der Uni-Studierenden innerhalb dieser Zeitspanne den Abschluss. In der Realität beträgt die durchschnittliche Studiendauer beim Bachelor 4,1 Jahre und beim Master zusätzliche 2,2 Jahre.
Der Anteil der ausländischen Studierenden an den Schweizer Hochschulen stieg 2000 bis 2008 von 13 auf 17 Prozent. Dieser Anteil ist nach Hochschultyp und nach Fachbereichsgruppe ziemlich verschieden.
Ein Fünftel der Hochschulabsolventen haben während ihres Studiums die Hochschule gewechselt - innerhalb der Schweiz oder im Ausland. Diese Mobilität hat gegenüber den Absolventen 2000 und 2004 nur gering zugenommen. Die Mobilität der Studierenden insgesamt ist an den universitären Hochschulen mit 26 Prozent doppelt so hoch wie an den Fachhochschulen und den Pädagogischen Hochschulen.

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