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Genf (awp/sda) - Bundesrat Moritz Leuenberger hat sich am Freitag in Genf nach zweitägigen Gesprächen über die Finanzierung der Klimapolitik optimistisch gezeigt. Am Weltklimagipfel im mexikanischen Cancún seien Fortschritte möglich, sagte er.
"Wir haben eine offene und positive Diskussion mit neuen Vorschlägen geführt", sagte der Umweltminister. Drei Monate vor Beginn des Weltklimagipfels hatten sich Vertreter aus 45 Ländern am Donnerstag und Freitag in Genf getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Es bestehe ein Konsens über einen globalen Klima-Fonds, an dem sich auch die Privatwirtschaft beteiligen solle, fügte Leuenberger an. Er schloss nicht aus, die Schweiz in Cancún zu vertreten. Dies "aufgrund der Komplexität der Dossiers" und "falls sein Nachfolger es wünsche".
"Fortschritte sind in Cancún möglich", da im Gegensatz zu Kopenhagen niemand erwarte, dass ein Abkommen unterschrieben wird, sagte er. Leuenberger geht davon aus, dass die Regierungen im Dezember ihre Ziele zur CO2-Reduktion und ihren Anteil zur Finanzierung des Klima-Fonds präzisieren werden.
Die Industrieländer hätten die Absicht nach dem Verursacherprinzip zu bezahlen. Ob Schwellenländer wie Brasilien und China sich auch an dem Fonds beteiligen sei noch offen.
Greenpeace erwartet nach den Gesprächen in Genf von der Weltklimakonferenz in Cancún konkrete Zusagen der reichen Länder. "Die Entwicklungs- und Schwellenländer müssen auf ihrem Weg hin zu einer CO2-armen Energieversorgung massiv unterstützt werden", schreibt die Umweltschutzorganisation in einer Mitteilung vom Freitag.
Ebenfalls am Freitag lancierte Leuenberger gemeinsam mit weiteren Umweltministern und hohen Vertretern von elf Staaten in Genf einen Appell für eine neue Politik im Bereich Biodiversität.
Der Aufruf soll die führenden Staaten ermutigen, sich im Vorfeld der UNO-Konferenz über die Biodiversität in Nagoya (Japan) im Oktober stärker für die Biodiversität einzusetzen.
Der Umweltminister bedauerte, dass das Ziel der internationalen Gemeinschaft, den Rückgang der Biodiversität bis 2010 zu stoppen, nicht erreicht worden sei.
rt

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