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Bern (awp/sda) - Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) sieht die Anfang Mai lancierte SuisseID auf Kurs. Bis Ende 2010 seien mehr als 271'000 elektronische Identitätsnachweise bestellt worden. Die bereitgestellten Subventionsmittel seien vollständig aufgebraucht.
Das Parlament beschloss im Rahmen der Konjunkturförderung, SuisseID beschleunigt einzuführen und dies mit 17 Mio CHF zu unterstützen. Wer eine drei Jahre gültige SuisseID kaufte, wurde 2010 mit 65 CHF unterstützt und bezahlte noch 99 CHF.
Die SuisseID ermöglicht den Identitätsnachweis im elektronischen Verkehr mit Geschäften und Behörden und die elektronische Unterschrift. Bis Ende 2010 kauften Firmen und Institutionen 251'000 SuisseID's, wie das SECO am Donnerstag mitteilte.
Weitere 20'000 schafften sich Privatpersonen an. Grosse Unternehmen brauchten mehr Zeit, um Prozesse und Systeme auf SuisseID umzustellen, bilanziert das SECO.
Die SuisseID kann inzwischen bei über 110 Anbietern (Liste im Internet unter www.SuisseID.ch.) eingesetzt werden. Darunter sind laut SECO viele Städte und Gemeinden. Einwohner können dort via Internet etwa Umzüge oder Änderungen des Zivilstands melden und eine gewerbepolizeiliche Bewilligung einholen.
Operativ sind auch die Kantone Genf, Jura, St. Gallen, Thurgau und Zürich. Sie setzen die elektronische Unterschrift für E-Government-Dienstleistungen ein. Mit dem Portal ESTV Suisse Tax der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) werde eine weitere wichtige Anwendung den Dienst aufnehmen, kündigte das SECO an.
Zu den Risiken im Umgang mit SuisseID und zur technischen Sicherheit der elektronischen Unterschrift führt das SECO einen Dialog mit Experten. Geraten wird auf Grund der bisherigen Ergebnisse, SuisseID zu behandeln wie elektronische Zahlungsmittel und den geheimen PIN nicht weiterzugeben.
Elektronisch unterschrieben werden sollte nur, wenn die Signatursoftware und auch der verwendete Computer vertrauenswürdig sind. Wer SuisseID anwendet, sollte seinen Computer vor Viren und schädlicher Software (Malware) schützen.
cf

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