Navigation

Clariant baut im Zuge von Werksschliessungen 570 Arbeitsplätze weltweit ab

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 08:00 publiziert

Basel (awp) - Beim Muttenzer Chemiekonzern Clariant AG geht die Restrukturierung mit grossen Schritten voran. Nach den Bereichen Marketing und Verwaltung ist nun die Produktion an der Reihe. Im Zuge des Programms "Global Asset Network Optimization" (GANO) nennt Clariant die ersten Werke, die geschlossen werden sollen. Dabei kommt es zu einem Abbau von 570 Arbeitsplätzen weltweit.
Zur Schliessung vorgesehen sind die Werke in Huningue (Frankreich), Pontypridd (UK), Cuernavaca (Mexico) sowie Teile der Deutschen Werke Gendorf und Frankfurt. Für die Produktionsanlagen in Onsan (Südkorea) würden ferner derzeit sämtliche strategische Optionen evaluiert. Clariant werde im Zuge von GANO auch künftig Optimierungspotenzial im Produktionsnetzwerk suchen, heisst es weiter.
Die Werksschliessungen dürften in den Jahren 2011 bis 2013 vollzogen werden. Clariant veranschlagt die damit einhergehenden Restrukturierungskosten auf rund 150 Mio CHF; der Grossteil dieses Betrages werde in den Jahren 2009 und 2010 verbucht.
ra/uh

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?