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Crealogix verkauft deutsche und österreichische Tochtergesellschaften

Zürich (awp) – Crealogix konzentriert sich auf die Entwicklung eigener Software-Produkte. Aus diesem Grund sei per Ende 2010 die Crealogix ERP im österreichischen Thalheim an die WIKA Systems Schweiz und die Crealogix Unified Communications in Köln an einen ehemaligen Eigentümer verkauft worden, teilt das Software-Unternehmen am Dienstag mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.
Im Weiteren sei der Verkauf der Crealogix ERP im deutschen Villingen in Vorbereitung. Die ERP-Geschäftseinheit in der Schweiz sei von der veränderten Ausrichtung nicht betroffen, heisst es weiter.
Die Umsätze würden vermehrt aus dem Lizenz- und Wartungsgeschäft erwirtschaftet. Dabei stünden die Entwicklung und der Vertrieb eigener Software-Produkte im Vordergrund. Das Management erwarte in diesem Bereich «grosses Wachstumspotenzial», wird die Neuausrichtung begründet.
Der mit der Veräusserung dieser Aktivitäten einhergehende Umsatzverlust wird gemäss Mitteilung durch das Wachstum der übrigen Gruppengesellschaften kompensiert. Der Einfluss auf den EBIT sei «unwesentlich», heisst es weiter.
Die enge Partnerschaft mit Microsoft Dynamics AX im Bereich der Produktentwicklung und die Vermarktung der Branchenlösung «CLX.Transport & Logistics» würden bestehen bleiben. Der Vertrieb über das Microsoft-Partnernetz und Kooperationen mit anderen Softwareimplementatoren würden vereinfacht, so die Mitteilung weiter.
Ebenfalls nicht vom Verkauf der drei Gesellschaften betroffen ist gemäss Mitteilung das Crealogix-Geschäft in Deutschland im Bereich der Campus-Management-Software «CLX.Evento», das ausgebaut werden soll.
rt/ra

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