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FRANKFURT (awp international) - Die IG Metall will eine bessere Bezahlung der Leiharbeit notfalls tarifpolitisch durchboxen. Unterschiedliche Standards zwischen Leiharbeitern und Stammbelegschaft - etwa bei Lohn, Arbeitszeit und Urlaubstagen - gehörten ein für alle Mal abgeschafft, sagte der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Detlef Wetzel, am Dienstag in Frankfurt. Anfang 2012 starten die Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall.
"Wenn hier nicht bald eine sinnhafte Lösung gefunden wird, dann werden wir dieses Thema Leiharbeit zu einem Generalthema in den Tarifrunden mit Gesamtmetall machen", sagte Wetzel. Bisher dürfen Unternehmen Mitarbeiter von Personaldienstleistern ausleihen und sie befristet Seite an Seite mit der Stammbelegschaft unter Tarifniveau arbeiten lassen - das ist der Gewerkschaft ein Dorn im Auge.
Die Arbeitgeber betonen dagegen, dass sie die Leiharbeit brauchen, um flexibel auf Produktionsspitzen zu reagieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem spiele Leiharbeit nur eine geringe Rolle und sei für viele Menschen ein Sprungbrett aus der Arbeitslosigkeit. Es sei falsch, dass Leiharbeiter zunehmend die Stammbelegschaft ersetzten.
Doch für die IG Metall ist genau das oft der Fall. Sie kritisiert Leiharbeit als gezielte Ausbeutung, die Arbeitnehmer zweiter Klasse schaffe und sie in eine Sackgasse zwinge. Nur ein Bruchteil von ihnen werde später tatsächlich fest übernommen, der weitaus grösste Teil aber springe bestenfalls von einem Job zum nächsten bei weniger Geld./loh/DP/jkr

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