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BERLIN (awp international) - Die Monopolkommission hat erneut mangelnden Wettbewerb auf dem Apotheken-Markt und im Arzneimittelverkauf ausgemacht. In ihrem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Gutachten sprechen sich die Regierungsberater zwar gegen eine vollständige Deregulierung des Einzelhandels mit Arzneimitteln aus. Empfohlen wird aber "ein sanfter Preiswettbewerb" auch bei verschreibungspflichtigen Medikamenten. Patienten sollen dafür ein durch "die Apotheke selbst in Grenzen festzulegendes Entgelt für die Dienstleistung" bezahlen.
Das heute geltende Apothekenhonorar könnte künftig als Obergrenze dienen, der Kassenabschlag soll wegfallen. Als Ausgleich soll für die Patienten die gesetzliche Zuzahlung entfallen. Die Monopolkommission bekräftigte zugleich ihre Forderung nach Apothekenketten.
Auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung macht die Monopolkommission weiter Hindernisse für mehr Wettbewerb aus. Sie empfiehlt unter anderem, die Abrechnung ärztlicher Leistungen von den kassenärztlichen Vereinigungen auf Krankenkassen zu verlagern. Die Kassen sollten zudem das Recht erhalten, Patienten über die abgerechneten Leistungen zu informieren.
Zudem sollten gesetzliche Versicherte die Leistungsfähigkeit von Kassen und Versorgungstarifen auch am Beitrag erkennen können. Die Zusatzbeiträge sollten so gestaltet werden, dass Versicherte bei der Wahl ihrer Krankenkasse und eines Versorgungstarifs nur noch einen einzigen Preis vergleichen müssen.
Das Gesundheitssystem sollte zudem um ein Element "einer zwingenden Beteiligung von Patienten an den von ihnen verursachten Kosten" ergänzt werden. Damit könnten Patienten eine Behandlung auch von den Kosten abhängig machen, was wiederum die Nachfrage steuere. Im Falle einer verpflichtenden Eigenbeteiligung ist aus Sicht der Gutachter aber auch ein sozialer Ausgleich erforderlich./sl/DP/jha

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