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STUTTGART (awp international) - Die im August den Finanzbehörden in Baden- Württemberg angebotene angebliche Steuersünder-CD war offensichtlich wertlos. Das Bundesfinanzministerium bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Stuttgarter Nachrichten". Der Anbieter der CD war laut Zeitung vermutlich ein Trittbrettfahrer und habe nur geblufft. Das Finanzministerium in Stuttgart äusserte sich dazu nicht. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte aber auf Anfrage: "Der Fall, über den die "Stuttgarter Nachrichten" berichten, ist nach unseren Erkenntnissen steuerlich nicht erheblich."
Dem Stuttgarter Finanzministerium waren Daten über deutsche Firmen angeboten worden, die bis zu 800 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust haben sollen. Die Unternehmen seien zum grossen Teil in der Telekommunikations- und Immobilienbranche in Deutschland tätig, hiess es damals. Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele (CDU) hatte daraufhin eine Prüfung der Daten angekündigt./skf/DP/she

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