Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

BERLIN (awp international) - Die Tarifverhandlungen für die rund 20 000 Lokführer bei der Deutschen Bahn ziehen sich in die Länge. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und die Bahn wollten die am Freitag in Berlin begonnene Verhandlungsrunde am Samstag fortsetzen. Wie eine Bahnsprecherin sagte, sind zudem zwei weitere Verhandlungstermine für April vereinbart. "Wir wollen Schritt für Schritt vorankommen", fügte sie hinzu.
Die GDL will einen bundesweiten Rahmentarifvertrag für Lokführer durchsetzen, der später auch für die Konkurrenten der Bahn gelten soll. Über Ziele und Inhalte dieses Rahmenvertrages sei man sich einig, sagte eine Bahnsprecherin. Jetzt gehe es darum, Detailfragen der komplexen Materie zu klären. Die GDL hat zugesichert, während der Verhandlungen die Bahn nicht zu bestreiken.
Die Gewerkschaft fordert für die Lokführer der Bahn auch fünf Prozent mehr Geld. Das Unternehmen hat dieses Volumen angeboten, jedoch in mehreren Schritten und gestreckt über eine Vertragslaufzeit von 29 Monaten. Bei den Verhandlungen geht es auch um soziale Schutzbestimmungen und Regeln für die Qualifikation. Kompliziert ist überdies die Vertragsgestaltung. Geklärt werden muss, was in dem fortgeschriebenen Lokführer-Tarifvertrag zwischen Bahn und GDL stehen wird und was in dem geplanten neuen Bundesrahmenvertrag.
Für die Konkurrenten der Bahn im Regionalverkehr gilt nach wie vor eine Streikdrohung. Der stellvertretende GDL-Vorsitzende Norbert Quitter sagte, wenn die sechs grossen Bahn-Wettbewerber in den nächsten Tagen kein "verhandlungsfähiges Angebot" vorlegten, dann müssten sie mit Arbeitskampfmassnahmen rechnen. Der GDL sei es einerlei, ob die Unternehmen Abellio, Arriva , Benex, Keolis, Veolia und Hessische Landesbahn ihre beendete Verhandlungsgemeinschaft wieder aufleben liessen oder der GDL einzelne Angebote unterbreiteten. Die GDL hatte die Verhandlungen mit den sechs Bahn-Konkurrenten am 20. Januar abgebrochen./brd/DP/stk

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???