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Ammann flog am Podest vorbei

Simon Ammann reichte es knapp nicht aufs Podest aber fürs Ticket nach Salt Lake City. Keystone

Beim Weltcup-Skispringen in Engelberg hat Simon Ammann Platz 7 erkämpft und sich für die Olympiade qualifiziert. Dort dabei sein wird auch Andreas Küttel.

Für das einzige Weltcup-Springen in der Schweiz hatte sich Amman eine Top-Ten-Platzierung und damit auch die Olympia-Qualifikation zum Ziel gesetzt. Beides ist dem 20-Jährigen am Samstag gelungen.

Zudem erreichte er bei seinem zweiten Sprung die Schanzen-Rekordweite von 137 Metern, die er mit dem sechstplatzierten Amerikaner Alan Alborn teilt.

Es fehlte wenig zum Podestplatz

Simon Ammann steht damit vor seiner zweiten Olympia-Teilnahme nach 1998 in Nagano. Wenig fehlte und der Gymnasiast aus Unterwasser wäre erstmals in seiner Karriere auf dem Podest gestanden: Amman liegt nur 0,9 Punkte hinter Rang 3 und 1 Punkt hinter Rang zwei. Um seinen Podestplatz brachte ihn seine Landung, wo er keinen sauberen Telemark setzte.

Den Schwung für seine Topleistung hatte sich Ammann in der letzten Woche im Training auf der umgebauten Titlis-Schanze geholt. «Ich habe letzte Woche meine Technik gefunden», sagte er.

Küttel ebenfalls «on board»

Von den übrigen Schweizern konnte sich nur noch Andreas Küttel für die Konkurrenz qualifizieren. Der Einsiedler musste sich allerdings mit Rang 43 abfinden: Bei ihm schlich sich beim Absprung ein leichter Bewegungsfehler ein.

Einen Sprung der ganz schlechten Sorte aus seinem vielfältigen Programm zeigte Sylvain Freiholz, der sich ebenso nicht für den Wettkampf in Salt Lake City qualifizieren konnte, wie Marco Steinauer, der noch nicht zu seiner Lockerheit gefunden hat.

Doppelsieg für deutsches Team

Den ersten Platz holte sich in Engelberg der erst 18-jährige Stephan Hocke aus Deutschland, der sich vor seinem Teamkollegen Sven Hannawald durchsetzte. Dritter wurde der Finne Matti Hautamäki.

swissinfo und Agenturen

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