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Aufstand der «Underdogs»

Witali Lakhmatow von Ambri durchbricht die Churer Abwehr - zum Sieg hats dennoch nicht gereicht. Keystone

Drei der vier Teams unter dem Strich punkteten am Dienstag. Leader Davos hat nun nur 10 Punkte Vorsprung auf den Tabellenneunten Rapperswil.

Schlusslicht Chur machte gegen Ambri mit einem famosen Schlussdrittel aus einem 1:2 ein 5:2. Damit realisierten die Bündner den erst zweiten Sieg aus den letzten elf NLA-Duellen gegen die Leventiner. Doppeltorschütze Roger Rieder sowie der schwedische Neu-Internationale Johan Witehall (1/1) waren die beiden herausragenden Figuren im starken Bündner Finish.

Bern – Langnau

Der SC Bern hat nach fast elf Monaten wieder ein Berner Derby gegen Langnau gewonnen. Die fast 13’500 Zuschauer im Allmendstadion sahen eine unterhaltsame Partie mit guten Torszenen. Der SCB siegte – trotz eines 0:2- Rückstandes – noch 4:2. Herausragend bei beiden Teams waren die Torhüter Marco Bührer (Bern) und Marco Streit (Langnau).

Lugano – Davos

Nachdem beide Teams zuletzt je zwei Siege errungen hatten, mussten sich Lugano und Davos im unterhaltsamen Spitzenkampf mit einem 1:1-Unentschieden bescheiden. Insgesamt war die Punkteteilung gerecht, die Bündner waren aber im Schlussdrittel den müden Tessinern überlegen.

Fribourg – Lausanne

Fribourg-Gottéron kehrte nach einer Serie von fünf sieglosen Spielen und drei Heimniederlagen in Serie zum Erfolg zurück. Mit einem 5:3 im St-Léonard gegen Lausanne gelang dem Team von Serge Pelletier die Revanche für die 3:4-Niederlage im ersten NLA-Romand-Derby dieser Saison. Damit ist Gottéron wieder die Nummer 1 der Romandie.

Zug – Kloten

Der einstmals so heimstarke EV Zug kann in der baufälligen Herti nicht mehr gewinnen. Gegen Kloten kamen die Innerschweizer nicht über ein 2:2 hinaus und warten damit nunmehr seit fünf Heimspielen auf einen Vollerfolg. Den Ausgleich erzielte Paul Di Pietro (58.). Kloten hätte mit effizienteren Abschlüssen gewinnen können

ZSC Lions – Rapperswil

Rapperswil-Jona erteilte seinem Ex-Trainer Pekka Rautakallio zum Meisterschafts-Einstand als ZSC-Verantwortlichen keine Geschenke. Die Ostschweizer feierten mit einem 7:5 den ersten Sieg gegen die Zürcher nach sechs Spielen. Der 29-jährige Kanadier Dale McTavish steuerte seinen zweiten Hattrick in dieser Saison zum Erfolg bei. Bei den Zürchern schied Ari Sulander früh verletzt aus und wurde durch Marc Eichmann ersetzt.

swissinfo und Agenturen

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