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Aus für die Grasshoppers

Portos Brasilianer Clayton verwertet einen Abpraller von GC-Torhüter Jehle zum 0:1. Keystone

Verpasst! Die Champions League findet zum fünften Mal in Folge ohne Schweizer Beteiligung statt. Die Grasshoppers konnten gegen Porto die gute Ausgangslage nach dem 2:2 im Hinspiel nicht nutzen und unterlagen im Rückspiel mit 2:3 (0:2)-Toren.

Zwei individuelle Abwehrfehler brachten bis zur Pause die Vorentscheidung. Der Brasilianer Clayton verwertete einen Abpraller des unsicheren Torhüters Jehle zum 0:1 (14.), Capucho (43.) konnte eine Freistoss-Flanke von Clayton unbedrängt zum 0:2 einköpfeln.

Als Papa Bouba Diop in der 67. Minute nach der zweiten Verwarnung vom Platz musste und Chapuisat eingewechselt wurde, bäumten sich die Hoppers vor 16’066 Zuschauern im ausverkauften Hardturm nochmals auf. Petric (78.) gelang das 1:2, doch Deco konterte nach einem Durchspiel mit Capucho postwendend. Chapuisats 2:3 nach feiner Einzelleistung war lediglich Resultat-Kosmetik. GCs Traum von der Königsliga war geplatzt.

Porto agierte weit aufsässiger und konzentrierter als im Hinspiel, besass mit dem Brasilianer Deco einen erstklassigen Spielgestalter und mit dem dynamischen portugiesischen Internationalen Capucho einen Klassestürmer. Der Meistercup-Sieger von 1987 ist aber keine Übermannschaft und wäre von einem fehlerfreien GC durchaus zu bezwingen gewesen.

GC verschenkte Millionen

GC war zu wenig ausgeglichen und besass nicht die spielerische Klasse, gegen ein keineswegs begeisterndes Porto zu bestehen und ist erneut – wie vor drei Jahren – in der Qualifikation gescheitert. Die Teilnahme am UEFA-Cup ist für die anspruchsvollen Zürcher ein schwacher Trost für die entgangenen Mindest-Einnahmen von zehn Millionen in der Champions League.

Im Vorjahr scheiterte St. Gallen in der Qualifikation, zuvor Servette, GC und Sion. Der Fussball im europäischen Schaufenster findet erneut ohne Schweizer statt.

swissinfo und Agenturen

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