Davos makellos, Chur ungeschlagen
Die NLA-Meisterschaft bleibt eine Wundertüte. Schlusslicht Chur war hinter Davos das zweiterfolgreichste Team des Wochenendes und gewann drei Punkte.
Chur holte seine Punkte immerhin gegen die Titelanwärter Bern (2:2) und Lugano (4:1). Goalie Tobias Stephan überzeugte sowohl gegen die Tessiner als auch in Bern, wo er beim 2:2 seinem Gegenüber Marco Bührer absolut gleichwertig war.
Davos bezwang Lausanne 3:1 und siegte in Ambri 2:0. Die Leventiner und Kloten waren Doppelverlierer. Die in der NLA spielfreien und am eigenen Continentalcup-Finalturnier erneut siegreichen ZSC Lions verbesserten sich ohne eigenes Zutun auf Rang 5.
Unmittelbar unter dem Trennstrich sind Langnau, Rapperswil und Lausanne wieder näher zusammengerückt. Der Tabellenzweite Lugano schaffte trotz der Schlappe in Chur den Einzug in die Playoffs.
Davos: Herausragender Goalie
Bei Davos feierte der herausragende Goalie Lars Weibel beim 2:0- Sieg in Ambri seinen dritten Shutout in dieser Saison und seinen 25. insgesamt. Reto von Arx, der in diesen Tagen im definitiven Olympia-Kader von Ralph Krueger aufscheinen dürfte, schoss das 2:0.
Emmentaler Ärger
Langnau ist nun mit 13 Punkten aus 20 Auswärtsspielen gemeinsam mit Kloten das schwächste Team auf fremdem Eis. Aufgebracht zeigte sich Langnau-Trainer Alfred Bohren aber vielmehr über den Spielplan: «Es geht doch nicht an, dass wir einmal mehr innerhalb von 18 Stunden zwei Spiele austragen müssen, während unser Gegner vom Sonntag am Samstag spielfrei und damit ausgeruht war.»
Aufgeholt und ausgesprochen
Fribourg-Gottéron gewann erst als zweites Team dieser Saison nach einem 0:3-Rückstand noch das Spiel. Die Romands lagen am Samstag in Zug bei Spielmitte 0:3 zurück. Doch dann verlor Zugs Di Pietro im Powerplay die Scheibe und Montandon gelang ein Shorthander. Von da an war Zug geriet Zug ins Hintertreffen, während Montandon mit einem weiteren Treffer und einer Vorlage einmal mehr zum Freiburger Matchwinner wurde.
Bei Zug verfehlte die anschliessende Aussprache hinter verschlossenen Kabinentüren ihre Wirkung nicht. Am nächsten Tag realisierten die Zentralschweizer in Kloten den elften Sieg auf fremdem Eis. Damit stellt der EVZ das stärkste Auswärtsteam der Liga.
swissinfo und Agenturen
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