Eishockey: Ambri Leader
Mit der diskussionslosen 1:4-Niederlage beim NLA-Gipfel in der 19. Qualirunde gegen Ambri musste Davos seine Leaderposition an die Leventiner abtreten.
Innert 24 Stunden erlitt Davos einen zweiten Rückschlag: Nach der Heimniederlage gegen Bern verlor der Leader auch in Ambri (1:4) und musste die Leaderposition wieder an Ambri abgeben. Zweifacher Torschütze für Ambri war Routinier Manuele Celio, der mit den Treffern zum 2:0 und 3:0 für die Entscheidung besorgt war.
Chur – Langnau 3:4
Selbst das seit sieben Runden sieglose Langnau erwies sich für das schwache Chur als zu hohe Hürde. Dank einer Triplette entschieden die kriselnden Emmentaler das Duell der derzeitigen Liga-Biedermänner 4:3 und stoppten die sportliche Talfahrt einstweilen.
Innerhalb von 69 Sekunden verspielte Chur im letzten Abschnitt die Möglichkeit auf mehr als die 17. Niederlage im 19. Spiel. Erst gelang der HCD-Leihgabe René Müller das 2:1, ehe der Kanadier Dan Gauthier und Rückkehrer Marc Bühlmann für den SC Langnau praktisch im selben Atemzug auf die wegweisende Marke von 4:1 erhöhten.
Fribourg – Zug 3:4
3:1 geführt und doch 3:4 verloren: Fribourg musste wie zuvor schon sechs andere NLA-Teams Zugs enorme Auswärtsstärke anerkennen. Zugs Matchwinner waren Frédéric Rothen mit zwei Toren innert 233 Sekunden sowie Goalie Ronnie Rüeger.
In seinem erst fünften Einsatz der laufenden Spielzeit parierte Rüeger nicht weniger als 52 Schüsse. Die Gefahr für den Zuger Keeper ging, zum wiederholten Mal, nicht vom offensiven Ausländer-Duo Ferguson/Roy aus. Dagegen verbuchten deren Antipoden Elik (1 Tor/2 Assists), Tancill (1/1) und Di Pietro (1/1) sieben Skorerpunkte.
Beide Teams boten in der äusserst schnell geführten Partie beste Werbung für Offensiv-Eishockey. Dies wird Fribourgs Trainer Serge Pelletier allerdings wenig über die zweite Heimniederlage in Folge hinwegtrösten.
SC Bern – Kloten 6:0
Die Zeiten, als Kloten für den SC Bern ein Angstgegner war, sind vorbei. Von den letzten zehn Partien gegen Bern gewann Kloten nur eine. Am Samstag festigten die Berner vor über 11’000 Fans mit einem 6:0 Platz 3 in der Tabelle.
Matchwinner waren erstens Patrik Juhlin, der in Über- und Unterzahl die wegweisenden Tore zum 2:0 schoss, zweitens Derek Armstrong, der die ersten beiden und total drei Treffer auflegte, und drittens Keeper Marco Bührer, der 31 Schüsse hielt und zum dritten Shutout in dieser Saison kam.
Rapperswil und ZSC-Lions gewannen
Die ZSC Lions bezwangen Aufsteiger Lausanne in der Malley vor über 9’000 Zuschauern mit einer Minimalisten-Leistung in der Overtime 2:1 und haben sich um zwei Positionen auf Rang 5 verbessert.
Das neu wieder über dem Trennstrich klassierte Rapperswil profitierte dank dem überraschenden 5:4 gegen Lugano von der Niederlage der Waadtländer.
swissinfo und Agenturen
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