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EU/Schweiz: Zügig voran

Joseph Deiss (li) beim Arbeitsbesuch bei Josep Piqué Camps (re). Spanien übernimmt am 1. Januar 2002 die EU-Präsidentschaft. Keystone

Spanien sicherte dem Schweizer Aussenminister in Madrid zu, man wolle die zweite Verhandlungsrunde Schweiz-EU energisch in Angriff nehmen.

Beim Arbeitsbesuch von Bundesrat Joseph Deiss am Donnerstag in Madrid standen die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU im Zentrum der Gespräche.

Aussenminister Josep Piqué Camps habe seinem Amtskollegen Deiss zugesichert, dass unter spanischer EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2002 die nächste Verhandlungsrunde für die Bilateralen Verträge Schweiz-EU zügig in Angriff genommen werde, sagte Ruedi Christen, Informationschef im Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Das Gesprächsklima zwischen den Delegationen der beiden Länder sei ausgezeichnet gewesen. Das treffe auch auf die Beziehungen zwischen der Schweiz und Spanien zu, sagte Christen weiter.

Gemeinsam den internationalen Terrorismus bekämpfen

Neben dem Hauptthema Organisation der Beziehungen Schweiz-EU hätten die beiden Aussenminister in Madrid auch über die Bekämpfung des internationalen Terrorismus gesprochen.

Aussenminister Deiss habe erneut bekräftigt, dass die Schweiz energisch zu einer Unterbindung der Finanzströme terroristischer Organisationen beitragen und darin eine Führungsrolle spielen wolle.

Für Gewaltverzicht im Nahen Osten

Zu einer weitgehend ähnlichen Einschätzung seien die beiden Aussenminister gekommen, was die Situation auf dem Balkan und im Nahen Osten betreffe, sagte Christen. Im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern sprachen sie sich für eine Abkehr von der Gewalt und die Wiederaufnahme von Verhandlungen aus.

swissinfo und Agenturen

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