FC Zürich gewinnt Cupfinal im Penaltyschiessen
Der FC Zürich konnte sich am Sonntag (28.05.) im 75. Schweizer Cupfinal gegen Lausanne im Penaltyschiessen mit 3:0 durchsetzen. Für den FCZ bedeutet der Erfolg gegen die Waadtländer der erste Cupsieg seit 24 Jahren.
Zum Zürcher Held avancierte Goalie Marco Pascolo, der die Versuche von Londono und Christ parierte. Den ersten Penalty für Lausanne setzte Ohrel an die Latte.
Nach der regulären Spielzeit stand die Partie 1:1 unentschieden. Der lange Zeit dominierende UEFA-Cup-Teilnehmer Lausanne führte nach einem Tor von Danilevicius ab der 36. Minute 1:0, ehe der Georgier Jamarauli in der 78. Minute ausgleichen konnte.
In der Verlängerung schoss Shaun Bartlett mit einem herrlichen Scherenschlag-Tor die Stadtzürcher, die noch immer gegen den Abstieg in die NLB kämpfen, in Führung. In der 106. Minute traf Gerber für Lausanne zum 2:2. Acht Minuten vor Ende der Verlängerung sah Bartlett nach einem Foul die gelb-rote Karte. Trotz dieses Verlusts konnte der FCZ das Unentschieden bis zum Ende der Verlängerung halten.
Im Penaltyschiessen kämpften dann die Lausanner glücklos und mussten sich, nachdem Ohrel den ersten Schuss an die Latte gesetzt und Pascolo die weiteren Versuche von Londono und Christo abgewehrt hatte, geschlagen geben.
Die Partie im baufälligen Wankdorfstadion war wohl dramatisch und spannend, gehaltvoll aber nie. Zürich verdiente sich den Sieg dank einer offensiven Leistungssteigerung in der Schlussviertelstunde der normalen Spielzeit, seinem Kampfgeist und Klasseleuten wie Pascolo, Fischer, Jamarauli und Bartlett. Damit hat der noch um den NLA-Ligaerhalt ringende FCZ eine verkorkste Saison gerettet.
swissinfo und Agenturen
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