Formel 1: Heidfeld und Räikkönen im Mittelfeld
Die Sauber-Fahrer haben den ersten Trainingstag auf dem Nürburgring ohne Probleme hinter sich gebracht. Nick Heidfeld, der sich von den Unfällen in Kanada gut erholt hat, klassierte sich als Achter. Kimi Räikkönen (11.) blieb ebenfalls in der ersten Hälfte der Rangliste.
Die besten Zeiten des Tages fuhren die McLaren-Fahrer. Mika Häkkinen, der noch immer auf die erste Pole-Position in diesem Jahr wartet, schlug seinen Teamkollegen David Coulthard um 0,171 Sekunden. Mit Abständen von rund einer Sekunde folgen die Schumacher-Brüder Ralf und Michael, dann Barrichello, Montoya und Trulli auf Platz 7.
Heidfeld trainierte normal
Heidfeld war 1,788 Sekunden langsamer als Häkkinen. «Ich fühle mich wieder absolut wohl im Rennwagen», sagte der Sauber-Pilot. «Vorläufig bin ich zufrieden, obwohl einige Änderungen, die wir am Auto vornahmen, nicht den gewünschten Effekt hatten. Der Wagen war nervös und nicht leicht zu beherrschen.»
Räikkönen, der auf dem Nürburgring Neuland betrat, war überzeugt, noch lange nicht am Ende seines Lateins zu sein. «Ich habe sicher noch nicht das Maximum aus den Reifen herausgeholt. Zudem geriet ich auf meiner schnellsten Runde in ziemlich dichten Verkehr.» Räikkönens Rückstand auf Häkkinen beträgt 2,005 Sekunden
Die S-Kurve nach der Startgeraden und die Schikane vor Start und Ziel waren wie gewohnt Schauplatz etlicher Zwischenfälle. Heidfeld und Räikkönen gehörten zu den wenigen Fahrern, die nie aufs Gras ausweichen mussten oder gar ins Kiesbeet fuhren.
Die Qualifiaktion um die Startplätze findet am Samstag (23,06.) statt. Gemäss der Zeitung «Blick» soll Sauber von Ferrari PS-stärkere Motoren erhalten haben.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch