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Fussball: Aarau erstmals über dem «Strich»

De Napoli (20) schiesst das 2:0 für den FC Aarau. Keystone

Mit dem 2:0-Sieg gegen Winterthur hat Aarau am 10. Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde erstmals den Sprung über den Trennstrich realisiert. Luzern gelangte gegen Bellinzona nur zu einem 1:0-Sieg, steht aber wie Xamax (1:0 gegen Wil) kurz vor dem Klassenerhalt.

Cupfinalist Yverdon besiegte die Young Boys locker mit 4:2.Mittelstürmer De Napoli schoss Aarau gegen Winterthur bereits nach sechs Minuten mittels feiner Einzelleistung in Führung. Das äusserst schwach in die Auf-/Abstiegsrunde gestartete Team von Rolf Fringer zog sich in der Folge zu sehr in die eigene Spielhälfte zurück und musste froh sein, zur Pause nicht mindestens ein Tor kassiert zu haben. Vor allem Winterthurs Russe Maslow liess mehrere gute Chancen ungenützt. Ausgerechnet Goalie Benito rettete den Aargauern im Kampf um den NLA-Verbleib letztlich drei wichtige Punkte.

Der oft kritisierte Keeper wehrte mehrmals in extremis ab. De Napoli schloss in der 71. Minute einen Konter erfolgreich zum 2:0 ab. Winterthur kassierte die erste Auswärtsniederlage seit 14 Spielen (12. August 2000/0:1 in Locarno) und ist nun seit drei Partien punktelos.

Bellinzona mit junger «Notmannschaft»

Bellinzona zeigte trotz der Niederlage mit einer «Rumpfmannschaft» gegen Luzern eine ansprechende Leistung. Der mit nur sieben Stammspielern und ebenso vielen U18-Junioren angetretene Tabellenletzte kassierte zwar bereits nach sieben Minuten durch Enrique den einzigen Treffer, bewies aber viel Kampfgeist und erspielte sich mehrere hochkarätige Gelegenheiten. Weil die Vereinsführung die März- und Aprilsaläre einfror, weigerten sich 13 Akteure für Bellinzona anzutreten. Fünf der sieben vom neuen Trainer Morales eingesetzten Junioren haben das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet. Mit nur einem Sieg aus zehn Partien sind Bellinzonas Chancen auf den zum wiederholten Mal angestrebten Aufstieg auf ein Minimum geschrumpft.

Xamax ungeschlagen

Einmal mehr konnte sich Neuchâtel Xamax auf Sergej Skatschenko verlassen. Dank dem achten Treffer des ukrainischen Topskorers feierten die Neuenburger gegen Wil den sechsten Sieg im zehnten Spiel und sind damit als einziges Team der Auf-/Abstiegsrunde weiter ungeschlagen.

Nach dem erst zweiten Sieg sind Yverdons Chancen auf den NLA- Verbleib weiter intakt. Tore von Gohouri (bereits das dritte «Doppelpack» der Saison), Gil sowie Andreoli mittels Foulpenalty sorgten für den lockeren Erfolg der Waadtländer. Burri hatte die Berner bereits nach vier Minuten in Führung gebracht, nach dem Treffer gab der B-Meister das Spieldiktat im Mittelfeld aber komplett aus den Händen und war mit einem zwischenzeitlichen Drei- Tore-Rückstand gut bedient.

swissinfo und Agenturen

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