The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Fussball: Der Kampf am Strich

Für Fans und Teams gilt "cool bleiben" in Kampf am Strich! Keystone

Die Spitze der Tabelle interessiert in der 22. Runde nicht. Es geht wieder einmal um die Teilnahme an der Meisterrunde. Strichkampf ist angesagt.

Die etwas andere Art, wie der Fussball-Schweizer Meister erkoren wird, führt regelmässig im Winter, in der letzten Runde dazu, dass alle Fans gebannt auf den achten Platz in der Rangliste blicken. Denn, die ersten acht Teams spielen im Frühjahr um den Titel des Schweizer Meisters. Die Punkte aus der Qualifikations-Runde werden halbiert und alle acht Teams spielen eine Meisterrunde mit 14 Begegnungen.

Wer das Pech hat, die Qualifikation der Nationalliga A auf den Rängen 9 bis 12 zu beenden, spielt zusammen mit den vier bestklassierten Teams der B-Liga um den Verbleib in der A-Klasse. Auf/Abstiegsrunde nennt sich das.

Die Young Boys, Aarau, Zürich und Neuchâtel Xamax kommen vor der 22. und letzten NLA-Qualifikationsrunde vom Sonntag (Anpfiff 14.30 Uhr) für die restlichen zwei Finalrundenplätze noch in Frage. YB hat die besten Karten, Xamax hilft nur ein Fussball- Wunder.

Zürich und Aarau unter Siegzwang

FCZ-Trainer Bregy muss unter anderem auf die verletzten Schlüsselspieler Kawelaschwili und Fischer verzichten. Nur der dritte Auswärtssieg der Saison und ein gleichzeitiger Punktverluste von YB und Aarau würden den FCZ, nach neun Runden noch stolzer NLA-Leader, vor der Auf-/Abstiegsrunde bewahren.

Aarau kann sich aus eigener Kraft retten. Allerdings wird dieses Unterfangen im Spiel beim heimstarken Lugano (16 Punkte/18:9 Tore) äusserst schwer. Für die Partie in Lugano muss Trainer Rolf Fringer, der das Team 1993 zum dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte gecoacht hat, auf den gesperrten U21-Nationalverteidiger Mario Eggimann verzichten.

YB reicht ein Unentschieden

Ebenso delikat präsentiert sich die Lage für die Young Boys. Denn, wenn Zürich und Aarau gewinnen, braucht YB gegen das bereits qualifizierte St. Gallen in Neufeld zwingend einen Sieg. Sonst würde ein Unentschieden reichen. Der Aufsteiger geriet nach Eroberung der Tabellenspitze am 10. Spieltag ordentlich ins Wanken und hat in den letzten elf Runden einzig noch gegen Lausanne und Luzern gewonnen.

Marco Schällibaums Team hat sich bereits am Freitag versammelt und bereitet sich erstmals in dieser Saison im Hotel Bern auf eine Partie vor. Sorgen bereitet Schällibaum vor allem die Besetzung der Positionen im Mittelfeld. Weil Petrosjan gesperrt und Coubageat verletzt ist, dürfte der frühere Grasshopper Avi Tikva als Spielmacher beginnen

Xamax und die Theorie

Viermal musste bisher Neuchâtel Xamax in den «sauren Apfel» Auf/Abstiegsrunde beissen. Vor der letzten Runde sieht alles nach dem 5. Mal aus. Denn die Neuenburger brauchen einerseits einen Auswärtssieg gegen die Grasshoppers und müssen aufgrund der schlechtesten Tordifferenz aller vier involvierten Teams auf Niederlagen von zwei Mannschaften hoffen. Unliebsame Erinnerungen an den Hardturm hat Alain Geigers Equipe allemal. Im letzten Aufeinandertreffen setzte es eine 0:6-Schlappe ab.

Die Partien Servette – Lausanne und Luzern – Basel sind für einmal von marginalem Interesse.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft