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Guter Start in die Skisaison

Auf dem Weg auf das Podest: Michael von Grünigen - liebevoll MvG genannt. Keystone

Mit Podestplätzen der Weltmeister Sonja Nef (2.) und Michael von Grünigen (3.) nahm die Olympia-Saison 2001/02 in Sölden einen zufriedenstellenden Auftakt.

Michaela Dorfmeister übertraf Nef um 41 Hundertstel, Michael von Grünigen musste dem Überraschungsmann, dem Franzosen Frédéric Covili und Maier-Stellvertreter Stephan Eberharter knapp den Vortritt lassen.

Ausser den Podestplätzen gabs keine weiteren Top-Ten-Resultate. Corinne Rey- Bellet schied als 3. nach dem ersten Lauf aus. Und Didier Defago (14.) und Didier Cuche (17.) kamen über Mittelfeld-Klassierungen nicht hinaus.

MvG’s verhaltener Start

Michael von Grünigen kann in Sölden einfach nicht gewinnen. Der 19-fache Weltcupsieger und zweimalige Weltmeister erzielte im Ötztal immerhin sein zweitbestes Ergebnis. 32 Hundertstel fehlten ihm zum Sieg. Diese Zeit hatte er im ersten Abschnitt des ersten Laufes, wo nur die 17. Zeit gestoppt worden war, preisgegeben: «Ich bin zu verhalten gestartet. Aber im Nachhinein ist man immer klüger.»

Inzwischen ist das Evergreen MvG gegen Österreich zu einem offenen und spannenden Kampf zwischen Fahrern aus verschiedenen Nationen geworden. Im ersten halben Dutzend klassierten sich Athleten aus sechs Nationen, darunter Rückkehrer und Ex-aequo-Dritter Fredrik Nyberg und der 10 kg abgespeckte Lasse Kjus, der im zweiten Lauf vom 1. auf den 6. Platz zurückfiel.

Eberharter als Maier-Stellvertreter

Die Rolle des abwesenden Hermann Maier nahm standesgemäss dessen Stellvertreter Stephan Eberharter ein, der schon zwölfmal hinter dem «Herminator» Zweiter geworden war – und jetzt wieder Zweiter wurde.

Nur mit dem Sieger hatte kaum einer gerechnet. Frédéric Covili stand bisher in einem Weltcuprennen noch nie auf dem Podest, hatte aber mit einer WM-Bronzemedaille in St. Anton sein Potenzial angedeutet. «Offenbar bringen mir Rennen in Österreich Glück», meinte der bereits 26-jährige Franzose.

swissinfo und Agenturen

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