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HC Ambri-Piotta schreibt rote Zahlen

Der Eishockeyklub Ambri-Piotta weist für die Saison 1999/2000 einen Verlust von 600'000 Franken aus. Das Defizit ist nach Angaben des Klubs vor allem auf die deutlich unter dem Budget liegenden Zuschauereinnahmen zurückzuführen.

Der A-Ligist Ambri passt die Klubpolitik der angespannten finanziellen Situation an. So wird das Kader der ersten Mannschaft in der kommenden Saison zur Hälfte aus Spielern bestehen, die aus der eigenen Juniorenabteilung stammen.

Noch ungeklärt ist bei den Tessinern die Trainerfrage. Präsident Emilio Juri bestätigte einzig, dass Ambri unter anderen mit Josef Augusta, dem tschechischen Weltmeister-Trainer von St. Petersburg, in Verhandlung stehe.

Betreffend Anspielzeiten stellt Ambri dem Schweizer Eishockeyverband (SEHV) den Antrag, die Heimspiele wieder um 20.00 Uhr statt wie in der vergangenen Saison um 19.30 Uhr beginnen zu können. Die Leventiner möchten damit erreichen, dass ihre zahlreichen Fans mit oft langen Anfahrtswegen auch an Arbeitstagen wieder rechtzeitig zu den Partien in die Valascia gelangen.

swissinfo und Agenturen

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