IKRK-Mitarbeiter in Kongo getötet
Im Nordosten von Kongo sind sechs Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) getötet worden. Wie das IKRK am Freitag (27.04.) mitteilte, ist auch eine Schweizer Delegierte unter den Opfern.
Unter den Opfern befand sich eine Schweizer Delegierte, eine 36-jährige Krankenschwester aus Bern. Bei den übrigen Opfern handelte es sich um vier Einheimische sowie einen Delegierten aus Kolumbien.
Die sechs Personen wurden in der Provinz Ituri in der Nähe der Stadt Bunia getötet. Eine Patrouille der Kongolesischen Befreiungsbewegung (FLC) fand die sechs Leichen und ihre beiden Fahrzeuge zwischen zwei Ortschaften rund 30 Kilometer von Bunia, wie der Sprecher des IKRK in Kinshasa, Antoine Dawamba, sagte. Die FLC-Rebellen unter Chef Jean-Pierre Bemba werden von Uganda unterstützt, das die Region im Osten der Demokratischen Republik Kongo besetzt hält.
Die Hintergründe der Tat im ehemaligen Zaire sind noch unklar.
swissinfo und Agenturen
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