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Im «Banne des Spiels» nicht sterben

Der Luzerner Stadtpolizist Heinz Steiner inmitten einer Schulklasse mit einem Micro Scooter. Keystone

Kinder sind beim Skateboarden (und nicht nur da) oft ganz im Banne des Spiels. Deshalb sollen erwachsene Verkehrs-Teilnehmer beim Herannahen von Kindern bremsen. Das empfiehlt eine nationale Kinderschutz-Kampagne.

Was beim Skateborad gilt, gilt generell. Wer in der Nähe von spielenden Kindern vorbeifährt, muss die Geschwindigkeit reduzieren. Die Kinderschutz-Kampagne im Bereich Skateborad wurde am Donnerstag (21.06.) in Luzern vorgestellt.

Initiiert wurde sie von der Stiftung für Schadenbekämpfung der Winterthur Versicherungen. Unterstützt wird sie von den Polizeikorps der Deutschschweiz und von über 400 Gemeinden.

Das Anliegen der Kampagne: Unfälle mit Kindern verhüten. Sie sind häufig auf zu schnelles Fahren, auf mangelnde Aufmerksamkeit oder übermässigen Alkoholkonsum der Verkehrsteilnehmer zurückzuführen. Manchmal liegt der Grund aber auch in der unberechenbaren Spontaneität der Kinder oder deren alterspezifischen «Mühe», Gefahren richtig einzuschätzen.

«Auf Kinder achten … bremsen!»

Der Appell der Kampagne – «Auf Kinder achten … bremsen!» -wird mit verschiedenen Mitteln verbreitet: mit Plakaten, Fernseh-und Radiospots sowie Medienarbeit und einem Wettbewerb. Die Sujets (Microscooter, Skateboards, Inline-Skates und Schlitten) werden über die vier Jahreszeiten verteilt dargestellt.

In diesem Jahr konzentriert sich die Aktion auf die deutschsprachige Schweiz. Romandie und Tessin werden im kommenden Jahr folgen.

swissinfo und Agenturen

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