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Katastrophenhilfe für Philippinen

Die Philippinen und die Schweiz unterzeichneten in Bern ein Rahmen-Abkommen über humanitäre Hilfe.

Der philippinische Aussenminister Teofist Guingona war für einen Arbeitsbesuch nach Bern zu seinem Schweizer Kollegen Joseph Deiss gereist. Wie Deiss nach dem Treffen erklärte, soll das vereinbarte Rahmen-Abkommen unter anderem den Einsatz der Schweizer Nothilfe nach Natur-Katastrophen erleichtern.

Im Zentrum des Arbeitstreffens standen die bilateralen Beziehungen und die gegenseitige Information über die regionale Integration, wie Deiss weiter ausführte.

Der Dauerbrenner der früheren Jahre, die Rechtshilfe und die Rückgabe der Gelder des früheren Diktators Ferdinand Marcos, war nach Deiss nur am Rand ein Thema. Die in der Schweiz blockierten Marcos-Gelder sind 1998 in die Philippinen zurückgeflossen.

Keine neue Rechtshilfe

Als unbegründet erwiesen habe sich der Verdacht, dass die Tochter des Ex-Diktators, Irene Marcos Araneta, mehrere Milliarden Dollars von einem Schweizer Konto nach Deutschland verschoben habe.

Eine Treuhandgesellschaft, die im Auftrag der Eidgenössischen Bankenkommission die Untersuchung durchführte, sei auf keine Hinweise gestossen, erklärte Kurt Höchner von der Direktion für Völkerrecht im Aussenministerium. Dem Befund habe auch eine philippinische Experten-Delegation zugestimmt.

Aussenminister und Vizepräsident Guingona machte in Bern einen Gegenbesuch, nachdem Deiss im Oktober 2000 als erster Schweizer Aussenminister die Philippinen besucht hatte. Zugleich markierte das Treffen das 150-jährige Jubiläum der Beziehungen der beiden Länder, wie beide Aussenminister in Bern betonten.

swissinfo und Agenturen

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