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Leichtathletik: Souveräne Schweizer in Genf

Mit Anita Weyermann gehts wieder aufwärts: in Genf ist sie vorne mit dabei. Keystone

Anita Weyermann und Christian Belz haben sich beim internationalen Crosslauf in Genf als beste Schweizer durchgesetzt.

Anita Weyermann, die nach längerer Pause ihren zweiten Crosslauf bestritt, verlor auf die kenianischen Weltklasse-Athletinnen Ajiabei Jepkorir (22) und die 20-jährige Rose Kosgei 26 resp. 15 Sekunden, hielt aber die zweitbeste Schweizerin, Claudia Stalder, um 11 Sekunden in Schach. Vor den Europa-Meisterschaften in Thun vom 8. Dezember will die Bernerin nicht mehr an den Start gehen. «Training ist jetzt wichtiger», sagte sie.

Die beiden Kenianerinnen gingen von Beginn weg in Führung, Weyermann etablierte sich schnell auf der 3. Position. «Es hätte keinen Sinn gehabt, vorne dran zu bleiben. Ich wollte nur die WM-Qualifikation», sagte Weyermann, die sich noch nicht so stark fühlt wie früher, die aber «unbedingt an die Weltspitze zurück kehren» will.

Belz gewinnt Männerlauf

Bei den Männern lagen die Kenianer Robert Cheruijot und David Kilei eine Runde vor Schluss an der Spitze. Die beiden spurteten und beendeten das Rennen — allerdings nach 5, nicht wie vorgeschrieben nach 6 Runden. Christian Belz, der WM-Finalist über 3000 m Steeple, lag nur knapp hinter dem kenianischen Duo und brachte danach den Sieg locker nach Hause. Zehnter wurde Waffenlauf-Meister Jörg Hafner mit einem Rückstand von 1:35 Minuten.

Steepler Belz hat für sich die EM in Thun zu einem «kurzfristigen Zwischenziel» erklärt, «bei dem es jedoch sehr schwierig wird, einen Spitzenrang zu erreichen. Aber vielleicht wird eine Überraschung möglich sein.» Die Schweizer Selektion für die EM erfolgt am Dienstag.

swissinfo und Agenturen

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