Nur noch Hingis und Federer
An den Players Championships steht Martina Hingis nach einem Sieg gegen die Weissrussin Tatjana Putschek in den Achtelfinals. Auch Roger Federer ist eine Runde weiter.
Die Schweizer Hoffnungen ruhen nur noch auf den klaren Leadern: Hingis und Federer, der den US-Amerikaner Jeff Morrison 6:1, 7:6 (8:6) bezwang. Sein Drittrunden-Spiel bestreitet der Schweizer Branchen-Leader am Montag gegen den Spanier Albert Portas.
Am Wochenende ausgeschieden sind hingegen in der zweiten Runde Patty Schnyder, Emmanuelle Gagliardi und die Waadtländerin Marie-Gaïané Mikaelian .
So überlegen wie selten¶
Martina Hingis hat schon viele Gegnerinnen dominiert, so souverän wie gegen die 23-Jährige aus Minsk war sie aber noch selten. Ab der nächsten Runde dürfte die Aufgabe deutlich schwieriger sein.
Federer kam gegen Morrison nur mit viel Glück um den Verlust eines Satzes herum. Bei 4:5 im zweiten Satz und eigenem Aufschlag wehrte er drei Satzbälle ab, im Tiebreak geriet er 0:4 ins Hintertreffen und musste bei 4:6 zwei weitere Bälle zum Gleichstand abwehren, ehe er wenige Minuten später die Partie mit dem ersten Siegpunkt beendete.
«Im Nachhinein bin ich froh, dass ich nicht 6:1, 6:2 gewonnen habe. Dies wird mir für die nächsten Runden helfen», so Federer, der am Montag in jedem Fall eine Art Premiere erwartet: «Gegen Portas habe ich einmal auf Rasen gespielt, aber das kann man nicht vergleichen.»
Schnyders Trauerspiel
Ganz kurz nur war der Auftritt von Patty Schnyder auf Platz 10, der einem veritablen Trauerspiel glich. Die Baselbieterin konnte gegen die amerikanische Wild-Card-Spielerin Samantha Reeves nur gerade vier Games gewinnen und kassierte damit die sechste Niederlage in der zwölften Partie des Jahres.
Gagliardi verlor gegen Dementjewa die ersten zehn Games, ehe sie zu einer Aufholjagd ansetzte. Die hart schlagende Russin wankte, fiel aber nicht. Sie konnte mit etwas Glück Gagliardis Ausgleich zum 5:5 verhindern und beendete so die wegen Regens vertagte Partie mit 6:0, 6:4.
Schade war insbesondere Mikaelians Niederlage, hätte sie doch in der nächsten Runde gegen Anna Smashnova spielen können, die überraschend in drei Sätzen gegen die Wimbledon-Finalistin Justine Henin siegte.
swissinfo und Marco Keller , Key Biscayne (si)
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