Der Aufschlag
Federers erster Aufschlag kommt mit bis zu 210km/h (den Rekord hält Andy Roddick mit 248km/). Den zweiten Service spielt der Basler meist mit viel Spin. Dazu der Tennis-Guru Nick Bollettieri: "Seine Aufschläge gehören zu den Besten. Was Federer gefährlich macht: Er kann dich erschlagen oder dich mit viel Spin subtil ausspielen. Seinen Service anfgreifen ist unmöglich, denn du weisst nicht, in welcher Variante und welchem Speed er kommt." (Keystone/EPA/B. Echavarri)
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Der Return
Auf dem Sand von Roland Garros in Paris wartet Federer auf den Aufschlag. Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das er noch nie gewinnen konnte. Nick Bollettieri zu Federers Return: "Federer kann ein viel feiner retournieren als André Agassi (der als einer der besten Retournierer galt). Agassi war beim Return einer der Aggressivsten, er beging sehr wenig Fehler. Federer kann alle Arten des Return, weich, hart und angeschnitten. Nur ganz Wenige können das." (EPA/Oliver Weiken)
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Die Vorhand
John McEnroe bezeichnete einmal die Vorhand Federers als "besten Schlag im Tennis-Sport". Der Basler kann den Ball extremer beschleunigen als alle anderen. (AP Photo/Apichart Weerawong)
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Die Rückhand
Nick Bollettieri ist im Gegensatz zu anderen überhaupt nicht der Ansicht, dass Federers Rückhand eine der raren Schwächen sein soll: "Er kann auch sie in allen Variationen spielen, hart, weich oder mit viel Gefühl angeschnitten. Wer über so eine gute Vorhand verfügt, bei dem wird die Rückhand schnell als 'Schwäche' dargestellt." (AP Photo/Francois Mori)
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Der Smash
Die Tennis-Legende Rod Laver ist einer der grössten Bewunderer: "Roger hat zu viel Talent und beherrscht zu viele Schläge. Es ist fast unfair, dass jemand Vor- und Rückhand, Volleys, Aufschlag, Return und Stellungsspiel dermassen beherrscht. Bewegt er sich auf dem Platz, scheinen seine Füsse kaum den Boden zu berühren. Das ist das Anzeichen eines grossen Champions." (AP Photo/PA, Gareth Copley)
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Am Netz
Nick Bollettieri über Federer am Netz: "Ich halte Roger nicht für einen reinen Serve-and-Volley-Spieler, wie dies einige seiner Vorgänger waren. Nicht dass er das Spiel von Aufschlag und Netzangriff nicht beherrschte. Er kann den Punkt mit einem Ass machen, mit einem Netzangriff oder mit einem Schlag von der Grundlinie. Das ist modernes Tennis, und das macht ihn so gefährlich." (EPA/Paul Buck)
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Das Ballgefühl
"Federer ist ein Zauberer mit dem Tennisschläger. Sogar wenn er schlecht spielt, was selten vorkommt, kann er mit dem Racket immer noch Dinge anstellen, die niemand sonst beherrscht." Goran Ivanišević, ehemalige Nummer 2 desTennis-Rankings. (EPA/Julian Smith)
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Die Eleganz
"Roger bewegt sich grazil, elegant und geschmeidig - eine Symphonie. Er schlägt Bälle, die als illegal erklärt sein sollten." Auch Tracy Austin, ehemalige Nummer 1 der Frauen, äussert sich voller Bewunderung über "King Roger". (AP Photo/Julie Jacobson)
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In den besten Händen am Australian Open 2005
Ein Physiotherapeut behandelt Federer, der gegen den Russen Marat Safin eine seiner seltenen Niederlagen bezog. Federer arbeitet seit zehn Jahren mit Konditionstrainer Pierre Paganini zusammen (nicht auf dem Bild). Dieser erklärte einmal im britischen Guardian: "Auch wenn man alle Schläge beherrscht, nützt es nichts, wenn man keine Bälle erreicht. Sogar wenn ich Roger hart arbeiten lasse, will er nie aufhören, das macht ihn zum Champion." (AP Photo/Mark Baker)
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Der Publikums-Liebling
Nach dem Sieg am Australian Open 2007, das er nach 2004 und 2006 zum dritten Mal gewann, verbeugt sich Federer vor dem Publikum. Der Champion schätzt seine Fans sehr hoch ein und nimmt sich für den Kontakt mit ihnen immer sehr viel Zeit. "Würde man Federer bei McDonald's treffen und ihn nicht kennen, würde man nie glauben, dass er einer der grössten Athleten der Welt ist." Andy Roddick, einer der wenigen, die mit Federer einigermassen mithalten können. (EPA/Barbara Walton)
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Der Sieger
Im Halbfinale des Tennis Masters Cup 2006 hat Federer seinen grössten Widersacher Rafael Nadal besiegt. Nach seinem Kampf mit Federer um den Nummer-1-Status befragt, antwortete der Spanier: "Ich bin schon der grösste Spieler auf Erden - Roger kommt von einem anderen Stern." (AP Photo/Ng Han Guan)
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Der Emotionale
Bilder, die um die Welt gingen: Federer lässt den Tränen freien Lauf - soeben hat er Wimbledon 2003 gewonnen, seinen ersten Grand-Slam-Titel. "Es gibt Leute, die lachen nicht, wenn sie gewinnen, andere strahlen während Wochen. Ich gehöre zu denen, die Tränen fliessen lassen", beschreibt er sich selbst. (Reuters/Jeff J. Mitchell)
Reuters
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